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Politik II

Todesstrafe: Frau in Texas nach Mord an Neunjährigem hingerichtet ++ Konjunktur: EU-Jobgipfel in Italien findet doch statt ++ Kontrolle: Iran lässt keine Inspektion der Militäranlage Parchin zu ++ Fahndung: Drei Festnahmen nach Anschlag auf U-Bahn in Chile

Frau in Texas nach Mord an Neunjährigem hingerichtet

Im US-Bundesstaat Texas ist eine 38-jährige Frau hingerichtet worden, die zusammen mit ihrer Lebensgefährtin 2004 deren neunjährigen Sohn verhungern ließ. Die Täterin Lisa Coleman sei wegen Mordes im Gefängnis von Huntsville per Giftspritze exekutiert worden. Es war die 9. Hinrichtung in Texas und die 30. in den USA in diesem Jahr. Coleman ist erst die 15. Frau, die seit der Wiedereinführung der Todesstrafe 1976 in den USA hingerichtet wurde.

EU-Jobgipfel in Italien findet doch statt

Der EU-Sondergipfel in Italien zum Thema Beschäftigung soll nun doch Anfang Oktober abgehalten werden. Eine Sprecherin der EU-Kommission teilte über Twitter mit, dass das Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs für den 8. Oktober in Mailand angesetzt sei. In den vergangenen Tagen hatte es Verwirrung um den Gipfel gegeben. Bei dem Gipfel in Italien soll über die stockende Konjunkturerholung und die hohe Arbeitslosigkeit beraten werden.

Iran lässt keine Inspektion der Militäranlage Parchin zu

Der Iran will auch in dieser Runde der Atomverhandlungen keine Inspektion seiner Militäranlage Parchin durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) zulassen. „Das ist nicht im Zuständigkeitsbereich der IAEA, außerdem wurde diese Anlage bereits zweimal von der IAEA besichtigt und es wurde nichts gefunden“, sagte Außenminister Mohammed Dschawad Sarif. Bei den Atomverhandlungen fordern die fünf UN-Vetomächte sowie Deutschland aber eine Inspektion dieser Anlage.

Drei Festnahmen nach Anschlag auf U-Bahn in Chile

Chilenische Ermittler haben im Zusammenhang mit dem Bombenanschlag auf eine U-Bahnstation in der Hauptstadt Santiago drei Verdächtige festgenommen. Innenminister Rodrigo Penailillo sagte am Donnerstag, es handle sich um zwei Männer und eine Frau. Einer der Verdächtigen soll das Attentat ausgeführt haben, bei dem am 8. September 14 Besucher eines Schnellrestaurants verletzt wurden, das mit einer U-Bahnstation verbunden ist. Es war der schwerste Anschlag in Chile seit 1990.