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Familie nimmt Abschied

Journalist Der von IS-Extremisten enthauptete US-Journalist Steven Sotloff ist nach Angaben seiner Familie „kein Held“, war aber auch kein Kriegsbesessener. Er habe lediglich das Leid der Menschen in Kriegsgebieten porträtieren wollen, sagte der Sprecher der Angehörigen, Barak Barfi, vor dem Haus der Familie bei Miami. Barfi sagte, Sotloff „versuchte in einer Welt der Dunkelheit das Gute zu finden“ und so den Armen und Schwachen eine Stimme zu geben. Er sei „kein Kriegsjunkie“ gewesen, habe sich aber zu Geschichten im Nahen Osten hingezogen gefühlt.