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Spanien: Wirtschaft hat wieder festen Boden unter den Füßen ++ China: Peking kritisiert US-Überwachungsflüge ++ Ägypten: Neue Vorwürfe gegen gestürzten Präsidenten

Wirtschaft hat wieder festen Boden unter den Füßen

Die spanische Wirtschaft wächst so stark wie seit dem Ausbruch der Finanzkrise nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von April bis Juni um 0,6 Prozent zum Vorquartal zu, wie das Statistikamt INE am Donnerstag in Madrid mitteilte. Das ist die kräftigste Zunahme seit dem ersten Quartal 2007. Die Wirtschaft zwischen Bilbao und Sevilla wächst nunmehr bereits seit vier Quartalen in Folge. Die vor Jahren durch eine geplatzte Blase in der Bauindustrie ausgelöste Krise scheint damit weitgehend überwunden.

Peking kritisiert US-Überwachungsflüge

China beklagt eine Zunahme von US-Überwachungsflügen vor seiner Küste. Das Militär werde die Flüge genau beobachten und Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit Chinas zu gewährleisten, erklärte das Verteidigungsministerium am Donnerstag. Hintergrund ist eine gefährliche Begegnung eines amerikanischen und eines chinesischen Militärjets in internationalem Luftraum vergangene Woche. Die USA warf dem chinesischen Piloten riskantes Verhalten vor, was Peking bereits zurückgewiesen hat.

Neue Vorwürfe gegen gestürzten Präsidenten

Die ägyptische Staatsanwaltschaft hat weitere Vorwürfe gegen den gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi erhoben, diesmal wegen der Weitergabe von Staatsgeheimnissen an Katar. Wie es aus Justizkreisen in Kairo hieß, soll Mursi geheime Akten über den katarischen Sender al-Dschasira an die dortige Regierung weitergeleitet haben. Es ist bereits das vierte Verfahren gegen den Islamisten, den das Militär im Juli 2013 gestürzt hatte. Mursi wird daneben auch vorgeworfen, sich mit ausländischen Gruppen verschworen zu haben.