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Politik II

Brasilien: Präsidentschaftskandidat stirbt bei Flugzeugabsturz ++ Japan: Protest gegen russisches Manöver auf Inselgruppe ++ Ägypten: Mubarak weist Schuld an Tötungen von sich ++ Uganda: Homosexuellen-Gesetz soll abgemildert werden ++ Libyen: Parlament bittet um internationale Hilfe

Präsidentschaftskandidat stirbt bei Flugzeugabsturz

Bei einem Flugzeugabsturz in Brasilien ist der Präsidentschaftskandidat der Sozialistischen Partei, Eduardo Campos, ums Leben gekommen. Das bestätigte am Mittwoch der Präsident der Partei PSB, Carlos Siqueira. Der 49-Jährige Campos war an Bord eines Kleinflugzeuges, das in dem Küstenort Santos, rund 60 Kilometer von São Paulo entfernt, abstürzte.

Protest gegen russisches Manöver auf Inselgruppe

Die japanische Regierung hat Protest gegen ein russisches Manöver auf einer von Tokio beanspruchten Inselgruppe angekündigt. Die Übungen auf Etorofu und Kunashiri seien „absolut inakzeptabel“, sagte der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe. An dem Manöver sind einem Bericht des Senders NHK zufolge mehr als 1000 Soldaten beteiligt.

Mubarak weist Schuld an Tötungen von sich

Der ehemalige ägyptische Präsident Husni Mubarak hat in seinem Prozess das Wort ergriffen und jegliche Schuld von sich gewiesen. Er habe nicht den Befehl dazu gegeben, Demonstranten während des Volksaufstands 2011 zu töten, sagte Mubarak am Mittwoch in seiner ersten längeren Rede vor dem Strafgericht in der ägyptischen Hauptstadt Kairo.

Homosexuellen-Gesetz soll abgemildert werden

Im Streit über ein neues Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda will Präsident Yoweri Museveni künftig keine Konfrontation mit den westlichen Ländern mehr hervorrufen. Wie der arabische Sender al-Dschasira am Mittwoch meldete, will der Staatspräsident das umstrittene Gesetz überarbeiten und dem Parlament erneut vorlegen.

Parlament bittet um internationale Hilfe

Libyens Parlament bittet angesichts eskalierender Kämpfe um internationale Hilfe. Wie Medien berichteten, billigten die Abgeordneten am Mittwoch eine Vorlage, wonach die Staatengemeinschaft eingreifen soll, um Zivilisten zu schützen. Einzelheiten waren zunächst unklar. Eine vom Parlament geforderte Waffenruhe hatten rivalisierende Milizen ignoriert.