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Grüne: Partei will Image als Verbotspartei loswerden ++ Verkehr: Hälfte getöteter Radfahrer ist im Seniorenalter ++ USA: General mit vietnamesischen Wurzeln ernannt ++ China: Land plant eigene Version der christlichen Theologie

Partei will Image als Verbotspartei loswerden

Prominente Grüne aus Baden-Württemberg wollen ihre Partei wirtschaftsfreundlicher gestalten und das Image als Verbotspartei loswerden. „Wir Grünen müssen wieder mutiger werden und Deregulierung und Entbürokratisierung nicht mit spitzen Fingern anfassen“, heißt es in dem Papier, laut „Stuttgarter Zeitung“. Die Grünen-Politiker formulieren Thesen für eine Freiheitsdebatte in der Partei. Darin werde erneut das Image im misslungenen Bundestagswahlkampf 2013 als „Verbotspartei“ kritisiert.

Hälfte getöteter Radfahrer ist im Seniorenalter

Rund 55 Prozent der Fahrradfahrer, die in Deutschland bei einem Unfall zu Tode kommen, sind ältere Menschen. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor, die der „Rheinischen Post“ vorliegt. Demnach war mehr als die Hälfte der 354 Todesopfer 2013 über 65 Jahre alt. Dagegen waren es bei den Kindern und Jugendlichen nur 4,2 Prozent. Bei mehr als 5000 im Jahr 2013 gemeldeten Fahrradunfällen beging der hauptverursachende Autofahrer Fahrerflucht.

General mit vietnamesischen Wurzeln ernannt

Erstmals in der Geschichte der US-Armee gibt es einen vietnamesisch-amerikanischen General. Viet Luong, der mit seiner Familie im Alter von zehn Jahren als Flüchtling in die USA gekommen war, wurde auf dem Stützpunkt Fort Hood in Texas zum Brigadegeneral ernannt. Die USA hatten in Vietnam von Mitte der 50er-Jahre bis 1975 Krieg geführt. Bei der Zeremonie wurde Luong von seinen sieben Schwestern, seiner Mutter, seiner Frau und drei Kindern begleitet.

Land plant eigene Version der christlichen Theologie

China will seine eigene Version des Christentums entwickeln. „Die Entwicklung der christlichen Theologie muss Chinas nationalen Bedingungen Rechnung tragen und mit Chinas Kultur zusammenpassen“, zitierten Staatsmedien den Direktor von Behörde für Religionsangelegenheiten, Wang Zuoan. Christliche Theologie müsse mit Chinas sozialistischem Weg kompatibel werden. Behörden schätzen die Zahl der Protestanten im Land auf 40 Millionen Menschen.