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Obama kritisiert Hamas

Frieden US-Präsident Barack Obama hat auf eine dauerhafte Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern gedrungen. Er bekräftigte das Recht Israels, sich selbst zu verteidigen und sich gegen Angriffe aus dem Gazastreifen zu wehren. Obama erklärte, er habe große Sympathie für die Palästinensische Autonomiebehörde. Dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas bescheinigte er „eine ernsthafte Sehnsucht nach Frieden“. Nachdrücklich betonte der US-Präsident jedoch, dass er keinerlei Sympathie für die radikalislamische Hamas habe.

Jubel in Gaza Die im Gazastreifen herrschende Hamas hat sich während der Waffenruhe zum Sieger im Gaza-Krieg erklärt. Tausende Palästinenser gingen am Donnerstag auf die Straße, um zu feiern. „Wir können heute sagen, dass wir gewonnen und den Feind besiegt haben“, sagte Hamas-Führer Muschir al-Masri. „Dieser Waffengang ist nur der Auftakt für eine große Siegesschlacht, die die Besatzung beenden wird.“