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USA: Hinweise auf zweiten Whistleblower ++ Frankreich: Zusammenstöße unter Migranten in Calais ++ Jemen: Al-Qaida kontrolliert Wadi Hadramaut ++ Australien: 380 Soldaten wegen Fehlverhaltens entlassen

Hinweise auf zweiten Whistleblower

Neuste Enthüllungen über US-Geheimdienste stammen Medienberichten zufolge womöglich nicht von dem früheren Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden, sondern von einer zweiten Quelle. Sicherheitsbeamte fürchteten, dass in den Geheimdiensten ein weiterer Mitarbeiter geheime Informationen herausgebe, berichtet der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf nicht näher bezeichnete „US-Vertreter“. Snowden hatte die NSA-Abhörpraktiken öffentlich gemacht.

Zusammenstöße unter Migranten in Calais

Bei Zusammenstößen zwischen afrikanischen Flüchtlingen in der nordfranzösischen Hafenstadt Calais sind in der Nacht zum Dienstag rund 50 Menschen verletzt worden, darunter einer schwer. Hunderte Sudanesen und Eritreer, die von der Hafenstadt aus nach Großbritannien gelangen wollen, waren den Behörden zufolge in mehrere Schlägereien verwickelt. Die französische Grenzpolizei schlug unterdessen wegen des Zustroms illegaler Einwanderer über Italien Alarm.

Al-Qaida kontrolliert Wadi Hadramaut

Kämpfer des Terrornetzwerkes al-Qaida haben im Jemen das Wadi Hadramaut komplett unter ihre Kontrolle gebracht. Die jemenitische Armee plane einen Gegenangriff und wolle Verstärkungen in die Region im Osten des Landes schicken, meldete die Zeitung „al-Sharq al-Awsat“ am Dienstag unter Berufung auf das Militär. Die Aufgabe sei jedoch schwierig, weil das Gebiet schwer zugänglich sei, zitierte das Blatt einen Armeeangehörigen.

380 Soldaten wegen Fehlverhaltens entlassen

Die australischen Streitkräfte haben im Zuge von Ermittlungen wegen Fehlverhaltens und anderer Vorwürfe in den vergangenen zwei Jahren rund 380 Soldaten entlassen. Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten offiziellen Aufstellung hervorgeht, wurden als Gründe für die Entlassungen unter anderem Amtsvergehen, „inakzeptables Verhalten“ und der Konsum verbotener Substanzen genannt. Demnach wurden innerhalb eines Jahres bis Juni 2014 insgesamt 182Mitglieder der Streitkräfte gefeuert.