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Katastrophenschutz: Gefahrenmeldungen künftig direkt aufs Smartphone ++ Ausbildung: Wieder Rekordjahr für Erasmus-Studienaufenthalte ++ Irak: Atommaterial von Islamisten aus Universität gestohlen

Gefahrenmeldungen künftig direkt aufs Smartphone

Die Bundesbürger sollen Gefahrenmeldungen und Verhaltenshinweise des bundeseigenen Warnsystems direkt auf ihren Smartphones oder Tabletcomputern erhalten können. Beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wird an einer entsprechenden App gearbeitet. Ab Herbst werde die Technik für alle zur Verfügung stehen, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière bei der Vorlage der Jahresberichte des Technischen Hilfswerks (THW) und des BBK am Donnerstag in Bonn. Das modulare Warnsystem sei 2013 umfassend weiterentwickelt worden.

Wieder Rekordjahr für Erasmus-Studienaufenthalte

Die Zahl der Erasmus-Studienaufenthalte im europäischen Ausland ist so hoch wie nie zuvor. Fast 270.000 europäische Studenten wurden durch das Programm im Studienjahr 2012/2013 gefördert, wie aus einer Statistik der EU-Kommission hervorgeht. Damit stieg die Zahl der Erasmus-Studenten im EU-Durchschnitt um sechs Prozent. Deutschland liegt mit 30.368 aufgenommenen Studenten hinter Spanien auf Platz zwei der beliebtesten Zielländer. 34.891 angehende deutsche Akademiker verbrachten eine Zeit im Ausland. Das sei ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Atommaterial von Islamisten aus Universität gestohlen

In dem von sunnitischen Extremisten beherrschten Gebiet im Irak ist Atommaterial entwendet worden. Die Internationale Atomenergiebehörde in Wien erklärte aber, davon gingen keine Gesundheits- oder Sicherheitsrisiken aus. Auch trage das Material nicht zur Gefahr einer Weiterverbreitung von Atomwaffen bei. Es gehe um schwach strahlendes Material, das aus der Universität Mossul abhandengekommen sei. Die IAEO gab aber keine weiteren Informationen preis, um welchen Stoff es sich handelt, welche Menge fehlt und wer es gestohlen hat.