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Deutschlandtrend: Union legt wieder auf 39 Prozent zu ++ Flughäfen: USA fordern schärfere Sicherheitsregeln ++ Umfrage: Mehrheit der Franzosen gegen Comeback Sarkozys ++ Panne: Daten von 900.000 Dänen versehentlich im Netz ++ Chemiewaffen: Letzte syrische Bestände auf US-Frachtschiff verladen

Union legt wieder auf 39 Prozent zu

Die Union hat im „ARD-Deutschlandtrend“ wieder etwas zugelegt. Der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Instituts Infratest dimap zufolge verbesserte sich die CDU/CSU um einen Punkt auf 39 Prozent. Die Euro-kritische AfD verlor zwei Punkte und fällt auf fünf Prozent. Die SPD blieb der Umfrage zufolge unverändert bei 26 Prozent. Die Grünen erreichten weiterhin elf Prozent, die Linke neun Prozent. Die FDP würde mit vier Prozent wie bisher an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

USA fordern schärfere Sicherheitsregeln

Aus Furcht vor Anschlägen mit neuartigen Sprengstoffen hat die US-Regierung zur Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen an ausländischen Flughäfen mit Direktverbindungen in die USA aufgefordert. Von Extremisten ausgetüftelte Sprengstoffe, die bei Sicherheitskontrollen unerkannt bleiben könnten, machten diesen Schritt notwendig, erklärte US-Heimatschutzminister Jeh Johnson. Johnson zufolge sind Flughäfen in Europa und im Nahen Osten betroffen.

Mehrheit der Franzosen gegen Comeback Sarkozys

Die Franzosen sind einer Umfrage zufolge mit großer Mehrheit gegen eine Rückkehr des unter Bestechungsverdachts stehenden Ex-Staatschefs Nicolas Sarkozy in die Politik. In einer am Donnerstag im Sender BFMTV veröffentlichten Umfrage sprachen sich 65 Prozent der Befragten dagegen aus. Unter den Anhängern von Sarkozys konservativer Partei UMP sind dagegen 72 Prozent für ein politisches Comeback des ehemaligen Präsidenten.

Daten von 900.000 Dänen versehentlich im Netz

Durch eine Datenpanne sind die Identifikationsnummern etwa jedes sechsten Dänen im Internet zugänglich gewesen. Ein beauftragtes Unternehmen pflegte irrtümlich etwa 900.000 Personennummern in eine Datenbank für Bürger ein, die keine Werbe-E-Mails oder -Anrufe erhalten wollten. Die Nummern waren am Mittwoch für knapp eine Stunde zugänglich und wurden 18 Mal heruntergeladen. Die Personennummer wird bei Telefonaten mit Banken oder Ämtern zur Identifikation benutzt.

Letzte syrische Bestände auf US-Frachtschiff verladen

Die letzte Phase der Zerstörung des syrischen Chemiewaffenarsenals ist in der Nacht zum Donnerstag eingeläutet worden: Mehrere Hundert Tonnen Senfgas und Vorläuferprodukte des Nervengases Sarin wurden in der süditalienischen Hafenstadt Gioia Tauro von einem dänischen Frachter auf das US-Spezialschiff „MV Cape Ray“ verladen. Von dort werden sie nun in internationale Gewässer transportiert und auf hoher See unschädlich gemacht.