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Umfrage: Union legt um zwei Prozentpunkte zu

Die Unionsparteien gewinnen im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte hinzu und kommen jetzt auf 41 Prozent, während die Linke einen verliert und nun bei neun Prozent liegt.

Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage für „Stern“ und RTL. Im Wahltrend hat die SPD weiterhin 23 Prozent, während die Grünen bei zehn Prozent und die AfD bei sieben Prozent bleiben. Die FDP stagniert bei vier. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen sechs Prozent.

Um zwei Prozentpunkte zulegen konnte die Union nicht nur bei der Sonntagsfrage, sondern auch bei der Kanzlerpräferenz – bei einer Direktwahl würden 59 Prozent für Angela Merkel stimmen, für Vizekanzler Sigmar Gabriel(SPD) nur 14 Prozent. Ebenfalls zwei Prozentpunkte mehr haben CDU/CSU nun bei der politischen Kompetenz: 35 Prozent glauben, dass die Union mit den Problemen in Deutschland am besten fertig wird, nur 13 Prozent trauen das der SPD zu.

„Das ist darauf zurückzuführen, dass die Kanzlerin mit ihrem Besuch des deutschen Teams bei der Fußballweltmeisterschaft wieder einmal zeigt, dass sie die Menschen und deren Interessen ernst nimmt und sich jetzt auch mit ihnen freut“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner. „Mit ihrem Abstecher nach Brasilien und den Fotos aus der Kabine der Nationalmannschaft hat sie das Lebensgefühl der Mehrheit getroffen und damit auch die Union nach oben gezogen.“

49 Prozent der Befragten glauben, dass Angela Merkel das deutsche Team deshalb in der Kabine besucht hat, weil sie fußballinteressiert ist und die Mannschaft unterstützen will. Das meinen mit 55 Prozent mehr Frauen als Männer (42 Prozent). Auch die über 60-Jährigen sind mit 59 Prozent mehrheitlich dieser Auffassung. 47 Prozent der Deutschen dagegen unterstellen der Kanzlerin, dass sie mit ihrem Besuch nur politisch profitieren wollte – darunter vor allem die 14- bis 29-Jährigen mit 60Prozent und die Männer mit 53 Prozent.