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Politik II

Großbritannien: Bewachung Assanges kostet fast 11.000 Euro pro Tag ++ Frankreich: Hollande plant „Sozialisten“-Gipfel ++ Vatikan: Papst sagt Nein auch zu „leichten“ Drogen

Bewachung Assanges kostet fast 11.000 Euro pro Tag

Die Bewachung des Wikileaks-Gründers Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London hat in den letzten zwei Jahren rund acht Millionen Euro gekostet. Die Ausgaben für Personal und andere Ausrüstung belaufen sich auf fast 11.000 Euro pro Tag, wie Scotland Yard am Donnerstag mitteilte. Wie viele Beamte eingesetzt werden, will die Polizei aus Sicherheitsgründen nicht verraten.

Hollande plant „Sozialisten“-Gipfel

Vor dem EU-Gipfel in der kommenden Woche will Frankreichs Staatschef François Hollande mehrere sozialdemokratische Staats- und Regierungschefs am Samstag in Paris versammeln. Dabei seien Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi, Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann und der Chef der sozialdemokratischen Fraktion im Europaparlament, Martin Schulz, verlautete aus EU-Kreisen in Brüssel.

Papst sagt Nein auch zu „leichten“ Drogen

Papst Franziskus hat sich energisch gegen alle Drogen und dabei auch gegen eine Freigabe „leichter“ Rauschmittel wie Marihuana ausgesprochen. „Kompromisse sind da nicht möglich“, sagte Franziskus am Freitag vor Teilnehmern eines Kongresses zur Drogenbekämpfung. Die Abhängigkeit von Drogen sei ein Übel. Sie könne nicht mit Ersatzdrogen therapiert werden. Dieser Weg sei nur eine verdeckte Kapitulation vor dem Problem.