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Politik I

Umfrage: Ärzte beziehen Patienten zu wenig in Behandlung ein ++ Wissenschaft: Wanka will mehr Austausch mit Afrika ++ Internet: Hamburg bestraft „Cybermobbing“

Ärzte beziehen Patienten zu wenig in Behandlung ein

Viele Patienten fühlen sich einer Umfrage zufolge bei Therapieentscheidungen übergangen. Wie der am Freitag veröffentlichte Gesundheitsmonitor von Bertelsmann Stiftung und Barmer GEK ergab, ist mehr als jeder zweite Patient von seinem Arzt noch nie vor Alternativen bei den Behandlungsmöglichkeiten gestellt worden. 16 Prozent fühlen sich beim Hausarzt unzureichend informiert.

Wanka will mehr Austausch mit Afrika

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) will die Zusammenarbeit deutscher und afrikanischer Wissenschaftler stärker fördern. Bei der Vorstellung der Afrika-Strategie ihres Hauses sprach die Ministerin von einem Paradigmenwechsel. Erstmals werde eine Zusammenarbeit „auf Augenhöhe“ verfolgt, die wissenschaftlichen und sozialen Aufstieg anstrebe, sagte Wanka am Freitag.

Hamburg bestraft „Cybermobbing“

Hamburgs Justizsenatorin Jana Schiedeck (SPD) will „Cybermobbing“ zur Straftat erklären lassen. Neben der Präventionsarbeit sei es wichtig, die Opfer auch strafrechtlich besser vor digitalen Attacken zu schützen, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Daher habe Hamburg das Thema „Cybermobbing“ auf die Tagesordnung der Justizministerkonferenz am 25. und 26. Juni gesetzt.