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Neue Konflikte

Offensive Die Kämpfe im Osten der Ukraine werden ungeachtet eines angekündigten Friedensplans von Präsident Petro Poroschenko immer heftiger. Bei den bislang wohl schwersten Gefechten zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten kamen nach Angaben eines Armeesprechers am Vortag 300 Rebellen ums Leben. Auch am Freitag gingen die Gefechte weiter. Die Regierung kontrolliert nach eigenen Angaben die Grenze zu Russland wieder.

Druck Derweil steigt der Druck auf die Führung in Moskau, zur Deeskalation der Krise beizutragen. Man sei zu Wirtschaftssanktionen bereit, warnten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Francois Hollande. Ein Sprecher von Russlands Präsident Wladimir Putin wies Berichte der Nato zurück, wonach das Land seine Truppen im Grenzgebiet verstärkt hat. „Es hat keinen Truppenaufbau gegeben“, sagte der außenpolitische Berater Juri Uschakow.