Klima

Nordkoreas Führer beklagt sich über Wettervorhersagen

Falsche Wettervorhersagen sind ein Ärgernis.

Machen kann dagegen niemand etwas – außer vielleicht Kim Jong-un. Der autoritäre nordkoreanische Herrscher hat sich bei den Meteorologen seines Landes über die „vielen fehlerhaften Vorhersagen“ beschwert. Am Dienstag stattete Kim dem staatlichen Wetterdienst einen Besuch ab, wie die Nachrichtenagentur KCNA berichtete. Kim habe dabei mehr über die Arbeit der „Wetterfrösche“ erfahren wollen und festgestellt, dass die technische Ausrüstung nicht auf dem neusten Stand ist. Das Land brauche aber verlässliche Wettervorhersagen, um die Menschen und den Besitz vor Katastrophen zu schützen, sagte er. Ob Kims Besuch beim Wetterdienst etwas an der Qualität der Vorhersagen ändern kann, ist fraglich. Doch waren seine Äußerungen ein Eingeständnis der Schwäche veralteter Technik. Solche Aussagen der stolzen nordkoreanischen Führung sind selten. Das weitgehend abgeschottete Land hat Atombomben und will weitere bauen, zugleich wird es häufig von Überschwemmungen und Dürren heimgesucht.