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Deutschland: Tebartz-van Elst geht nach Regensburg ++ Deutschland: Jüdischer Orden ehrt Springer-Chef Döpfner ++ Frankreich: Außenminister Fabius schläft vor laufender Kamera ++ Afghanistan: Nato tötet versehentlich eigene Soldaten

Tebartz-van Elst geht nach Regensburg

Der frühere Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst zieht ab September ins oberpfälzische Regensburg. „Damit macht er auch räumlich den Weg für einen Neuanfang im Bistum Limburg frei“, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung. Die Wahl sei auf die Stadt gefallen, da der dortige Bischof Rudolf Voderholzer ihm „mitbrüderliche Aufnahme und Gastfreundschaft“ zugesichert habe.

Jüdischer Orden ehrt Springer-Chef Döpfner

Der weltweit größte jüdische Orden hat den Vorstandschef von Axel Springer, Mathias Döpfner, mit dem Europe Award of Merit 2014 ausgezeichnet. Der Orden B’nai B’rith erklärte, Döpfner beweise tiefes Interesse an Israel und den jüdischen Menschen in der Diaspora. Israels Präsident Schimon Peres erhielt einen Ehrenpreis für sein Lebenswerk. Döpfner spreche sich deutlich gegen antisemitische Vorurteile aus, sagte Ralph Hofmann, Präsident von B’nai B’rith Europe.

Außenminister Fabius schläft vor laufender Kamera

Frankreichs Außenminister Laurent Fabius hat bei einer Algerien-Reise offenbar nicht genug Schlaf abbekommen – und ist bei einer Podiumsdiskussion vor laufender Kamera eingenickt. Bilder des algerischen Senders Ennahar mit dem vor sich hindösenden französischen Chefdiplomaten sorgten am Dienstag für Erheiterung in sozialen Internetnetzwerken. Die Aufnahmen zeigen Fabius bei einer Veranstaltung mit Geschäftsleuten neben dem algerischen Industrieminister Abdesselam Bouchouareb sitzen.

Nato tötet versehentlich eigene Soldaten

Nato-Flugzeuge haben in der südafghanischen Provinz Sabul versehentlich eigene Truppen bombardiert und nach Angaben örtlicher Behörden fünf amerikanische sowie einen afghanischen Soldaten getötet. Die Sicherheitskräfte seien in einen Hinterhalt der Taliban geraten und hätten Luftunterstützung angefordert, sagte Sabuls Polizeichef Ghulam Sakhi Roghlewanai am Dienstag. „Die Flugzeuge haben irrtümlicherweise ihre eigenen Soldaten bombardiert.“ Der Vorfall habe sich ereignet, als die Einheit der Opfer auf feindliche Kräfte traf.