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Verteidigung: McKinsey-Beraterin wird Rüstungsstaatssekretärin ++ Studie: Abwanderung aus dem Osten fast gestoppt

McKinsey-Beraterin wird Rüstungsstaatssekretärin

Eine Unternehmensberaterin gilt als Favoritin für den Posten des für Rüstungsfragen zuständigen Staatssekretärs im Verteidigungsministerium. Es handelt sich laut „Süddeutscher Zeitung“ und „Bild am Sonntag“ um Katrin Suder von McKinsey. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte zu Amtsbeginn eine grundlegende Neuordnung des Rüstungssektors angekündigt und als Konsequenz aus massiven Problemen bei großen Rüstungsprojekten im Februar Staatssekretär Stéphane Beemelmans in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Beemelmans und der ebenfalls entlassene Abteilungsleiter Detlef Selhausen waren Schlüsselfiguren in der Affäre um die Skandaldrohne „Euro Hawk“.

Abwanderung aus dem Osten fast gestoppt

Die Binnenwanderung in Deutschland ist im vergangenen Jahrzehnt deutlich zurückgegangen. Während 2002 insgesamt 141.650 Menschen von einem in ein anderes Bundesland wanderten, belief sich die Zahl 2012 noch auf 43.640. Das ist das Ergebnis einer Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft. In Ostdeutschland ist die Abwanderungswelle wegen der guten Wirtschaftslage fast gestoppt. 2012 haben 14.800 Menschen aus den fünf Ost-Bundesländern ihrer Heimat den Rücken gekehrt. Dagegen stieg die Zahl der Zuwanderer aus dem Westen. Die weniger überlasteten ostdeutschen Universitäten würden zudem verstärkt Studierende aus dem Westen anziehen, hieß es.