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CDU: Spahn verteidigt Vorstoß zu Reformagenda 2020 ++ Israel: US-Außenminister bedauert umstrittenen Kommentar ++ Nordkorea: Neues Manöver an umstrittener Seegrenze

Spahn verteidigt Vorstoß zu Reformagenda 2020

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn hat den Vorstoß junger Unionsparlamentarier zur Politik der großen Koalition gegen die Kritik aus den eigenen Reihen verteidigt. „Mich nervt, dass einige aus jeder Sachdebatte gleich eine Machtfrage machen wollen“, sagte Spahn den „Ruhr Nachrichten“ zur vorgeschlagenen Agenda 2020. Er habe den Eindruck, dass eine inhaltliche Debatte in der Union durchaus willkommen sei, erklärte der CDU-Politiker.

US-Außenminister bedauert umstrittenen Kommentar

Nach einer umstrittenen Bemerkung über Israel hat US-Außenminister John Kerry versucht, seine Worte ins rechte Licht zu rücken. Israel drohe, zu einem „Apartheidstaat mit Bürgern zweiter Klasse“ wie das frühere Südafrika zu werden, soll der Chefdiplomat hinter verschlossenen Türen gesagt haben. Die „Kraft der Worte kann einen falschen Eindruck erzeugen, auch unbeabsichtigt“, teilte Kerry mit. „Wenn ich das Band zurückspulen könnte, hätte ich ein anderes Wort gewählt.“

Neues Manöver an umstrittener Seegrenze

Nordkorea hat nahe seiner umstrittenen Seegrenze zu Südkorea eine neue Schießübung mit scharfer Artilleriemunition abgehalten. Insgesamt 50 Geschosse seien innerhalb von zehn Minuten abgefeuert worden, so das südkoreanische Verteidigungsministerium. Pjöngjang hatte das Nachbarland vorab von dem geplanten Manöver informiert. Pjöngjang feuert routinemäßig Artillerie und Raketen ins Meer, gibt derartige Aktionen jedoch selten vorab bekannt.