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Mali: Islamisten bestätigten Tod französischer Geisel ++ Südkorea: Präsidentin bittet China um Hilfe wegen Nordkorea ++ Libanon: Land kann sich nicht auf Präsidenten einigen ++ USA: Keine Bevorzugung von Minderheiten

Islamisten bestätigten Tod französischer Geisel

In Mali ist ein von Islamisten entführter Franzose in Geiselhaft gestorben. Die islamistische „Bewegung für die Einheit und den Heiligen Krieg in Westafrika“ (Mujao) bestätigte den Tod von Gilberto Rodrigues Leal, wie der französische Sender RFI berichtete. „Er ist gestorben, weil Frankreich unser Feind ist“, erklärte ein Sprecher der Gruppe, die zum Terrornetzwerk al-Qaida gehört, in einem Telefongespräch. Über die Todesumstände wurde nichts bekannt.

Präsidentin bittet China um Hilfe wegen Nordkorea

Staatspräsidentin Park Geun-hye hat ihren chinesischen Amtskollegen Xi Jinping um Unterstützung gebeten, um Nordkorea von einem möglichen vierten Atomwaffentest abzubringen. Park habe Xi angerufen, nachdem Südkorea Hinweise auf einen möglicherweise bevorstehenden Atomtest Nordkoreas gesammelt hatte. Chinas Außenministerium bestätigte den Anruf, aber nicht das Anliegen von Park.

Land kann sich nicht auf Präsidenten einigen

Die durch den Syrien-Krieg tief gespaltenen Parteien im Libanon können sich nicht auf einen Präsidenten einigen. Im ersten Wahlgang stimmten am Mittwoch 48 Parlamentsabgeordnete für den ehemaligen Milizenkommandeur Samir Geagea. Der von Drusenführer Walid Dschumblatt vorgeschlagene Kandidat Henri Helou erhielt 16 Stimmen. Nur eine Stimme entfiel auf den früheren Präsidenten Amin Gemayel. Parlamentspräsident Nabih Berri erklärte, die zweite Runde der Abstimmung werde kommenden Mittwoch stattfinden.

Keine Bevorzugung von Minderheiten

Das Oberste US-Gericht hat Unterstützern der Förderung von Minderheiten an Universitäten erneut eine Niederlage beschert. Der Supreme Court in Washington erklärte ein Gesetz im Bundesstaat Michigan für unanfechtbar, das die Bevorzugung von Afro-Amerikanern, Latinos, Frauen und anderen Minoritäten bei Bewerbungen an öffentlichen Hochschulen verbietet. Damit dürften nach Expertenansicht ähnliche Gesetze in sieben anderen Staaten juristisch unangreifbar bleiben.