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USA: Urteil gegen Schwiegersohn von Osama Bin Laden ++ Ägypten: Militärchef Al-Sisi kandidiert für das Präsidentenamt ++ Saudi-Arabien: Erneut Protest gegen Fahrverbot für Frauen ++ Niederlande: Betrunkene Leibwächter von Barack Obama ausgewiesen

Urteil gegen Schwiegersohn von Osama Bin Laden

Der Schwiegersohn des getöteten Al-Qaida-Chefs Osama Bin Laden ist wegen Terroraktivitäten verurteilt worden. Sulaiman Abu Ghaith habe sich nach den Anschlägen vom 11. September 2001 an Verschwörungen beteiligt, befand das Bundesgericht in Manhattan. Das Strafmaß wird im September bekannt gegeben. Seine Verteidiger sagten, ihr Mandant wisse nichts über Verschwörungen. Er gab aber zu, dass Bin Laden ihn nach dem Anschlag gebeten habe, sein Sprecher zu werden.

Militärchef Al-Sisi kandidiert für das Präsidentenamt

Der ägyptische Verteidigungsminister Abdel Fattah al-Sisi hat am Mittwoch offiziell seine Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen angekündigt. Er lege dafür seinen Posten als Armeechef und seine Regierungsämter nieder, sagte er in einer Fernsehansprache. Der Rücktritt ist Voraussetzung für eine Kandidatur für das Amt des Staatschefs, da dieses nur von einem Zivilisten ausgeübt werden darf. In Ägypten soll bis zum Juni ein neuer Präsident gewählt werden. Al-Sisis Sieg gilt als nahezu sicher.

Erneut Protest gegen Fahrverbot für Frauen

Aktivistinnen in Saudi-Arabien haben ihre fahrtüchtigen Geschlechtsgenossinnen für diesen Sonnabend dazu aufgerufen, das geltende Autofahrverbot für Frauen zu missachten. Dies gab die Saudi Women Driving Campaign am Mittwoch über Twitter bekannt. Der Aktionstag fällt mit dem Besuch von US-Präsident Barack Obama in Riad zusammen. Saudi-Arabien ist das einzige Land der Welt, in dem Frauen das Lenken von Fahrzeugen aus religiösen Gründen verboten ist.

Betrunkene Leibwächter von Barack Obama ausgewiesen

Drei Leibwächter von US-Präsident Barack Obama sind nach einem Saufgelage in den Niederlanden nach Hause geschickt worden, wie ein Sprecher des Personenschutzes Secret Service bestätigte. Einer der Agenten, die den Besuch Obamas in Amsterdam vorbereiteten, wurde laut „Washington Post“ bewusstlos in einer Hotellobby gefunden. Der Secret Service ist für den Schutz des US-Präsidenten im In- und Ausland zuständig, die drei Mitarbeiter gehörten zur „letzten Verteidigungslinie“ des Präsidenten bei Angriffen.