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USA: NSA spionierte Chinas Führung und Konzerne aus ++ Türkei: Bericht: Youtube will Videos nicht löschen ++ Kuba: Ärzte verdienen jetzt zweimal so viel

NSA spionierte Chinas Führung und Konzerne aus

Der US-Geheimdienst NSA hat offenbar auch die Staatsführung in China und den dort beheimateten Netzwerkbetreiber Huawei ausspioniert. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Dokumente von Ex-NSA-Mitarbeiter Edward Snowden. Demnach zählten der ehemalige Staatspräsident Hu Jintao, das chinesische Handelsministerium, das Außenministerium sowie Banken zu den Zielen der NSA. Von 2009 an lasen die Amerikaner zudem mit besonderem Aufwand einen großen Teil des E-Mail-Verkehrs von Huawei mit. Das Unternehmen gilt als größter Konkurrent der amerikanischen Firma Cisco.

Bericht: Youtube will Videos nicht löschen

Die Google-Videoplattform Youtube weigert sich laut einem Bericht, Clips auf Forderung der türkischen Regierungsbehörden zu löschen. Die Position könnte dazu führen, dass der Zugang zu Youtube in der Türkei genauso gesperrt wird wie zuvor zum Kurznachrichtendienst Twitter. Google betrachte die Löschanträge als rechtlich unwirksam, schrieb das „Wall Street Journal“. Bei Youtube waren Telefonmitschnitte veröffentlicht worden, mit denen Ministerpräsident Erdogan der Korruption bezichtigt wird.

Ärzte verdienen jetzt zweimal so viel

Kubas Regierung verdoppelt die staatlichen Gehälter für Mediziner und Zahnärzte – auf künftig 50 Euro im Monat. Die Aufstockung trete zum 1. Juni in Kraft und solle das Gesundheitswesen stabilisieren sowie „den internationalen Verpflichtungen“ des Inselstaats gerecht werden, so die Staatszeitung „Granma“. Den Angaben zufolge verdienen auf zwei Fachgebiete spezialisierte Ärzte statt den bisher 627 kubanischen Pesos (umgerechnet 20 Euro) in Zukunft 1600 Pesos. Für ausgebildete Krankenpfleger steige das Salär von 17 auf 30 Euro. In Kuba, liegt das durchschnittliche Monatseinkommen offiziell bei 15 Euro.