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Nahost: Israel plant neue Wohnungen im Westjordanland ++ Venezuela: Staatschef Maduro droht Bürgermeister mit Gefängnis ++ China: Michelle Obama trifft Chinas First Lady in Peking

Israel plant neue Wohnungen im Westjordanland

Mitten in der entscheidenden Phase der Nahost-Friedensgespräche hat Israel Pläne für den Bau von 2371 neuen Wohneinheiten im besetzten Westjordanland veröffentlicht. Dies gehe aus Angaben des Innenministeriums hervor, berichtete die Zeitung „Jerusalem Post“ am Freitag. Am Vortag war zunächst von knapp 1200 neuen Siedlerwohnungen die Rede gewesen. Die Planungen dürften die Aussichten auf einen Erfolg der Friedensverhandlungen allerdings weiter verringern. Bis Ende April will US-Außenminister John Kerry Israelis und Palästinenser auf ein Rahmenabkommen festlegen.

Staatschef Maduro droht Bürgermeister mit Gefängnis

Nach der Festnahme zweier oppositioneller Bürgermeister hat Venezuelas linker Staatschef Nicolás Maduro einem weiteren Oppositionspolitiker mit Gefängnis gedroht. Es handelt sich um Ramón Muchacho, den Bürgermeister des Stadtteils Chacao in Caracas, wo Armee und Polizei vor einigen Tagen den Altamira-Platz, einen Treffpunkt regierungskritischer Demonstranten, besetzt hatten. Er beschuldigte Muchacho am Donnerstagabend (Ortszeit), die Proteste gegen die Regierung erlaubt und unterstützt zu haben. Er könne im Gefängnis Ramo Verde landen, warnte Maduro. Dort sitzen bereits die Bürgermeister von San Cristóbal und San Diego, Daniel Ceballos und Enzo Scarano. Auch ihnen wird vorgeworfen, die Proteste zugelassen und Barrikaden trotz Aufforderung nicht beseitigt zu haben.

Michelle Obama trifft Chinas First Lady in Peking

Zum Auftakt ihrer Chinareise hat die amerikanische First Lady gemeinsam mit der Frau von Chinas Staatschef Xi Jinping den Pekinger Kaiserpalast besucht. „Es ist kein Zufall, dass uns einer der ersten Familienausflüge hier nach China führt“, sagte Michelle Obama (50) am Freitag laut einer Mitteilung der US-Botschaft. Die First Lady besucht mit ihren Töchtern Malia und Sasha während des einwöchigen Besuches in Peking, Xi'an und Chengdu. Auch ihre Mutter Marian Robinson ist mit dabei. Journalisten waren weitgehend ausgeschlossen. Es wird erwartet, dass sich Michelle Obama für eine entspanntere Beziehung zu Peking einsetzt, nachdem China die USA wegen eines Empfangs des Dalai Lama im Weißen Haus im Februar scharf kritisiert hatte.