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Kommunalwahlen: CSU rutscht erstmals seit 50 Jahren unter 40 Prozent ++ Gesundheit: Neue „Pille danach“ könnte bald rezeptfrei sein

CSU rutscht erstmals seit 50 Jahren unter 40 Prozent

Die CSU ist bei den bayerischen Kommunalwahlen erstmals seit mehr als fünf Jahrzehnten unter die 40-Prozent-Marke gerutscht. Nach Auszählung der Stadtrats- und Kreistagswahlen vom Sonntag kommt die CSU nur noch auf 39,7 Prozent, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten vorläufigen Endergebnis hervorgeht. Ein schlechteres Ergebnis hatte die Partei zuletzt 1960 eingefahren. CSU-Chef Horst Seehofer sagte am Rande einer CSU-Fraktionssitzung im Landtag: „Kommunalwahlen werden immer entschieden über die kommunalen Themen und die kommunalen Personen. Das ist seit 30 Jahren so.“

Neue „Pille danach“ könnte bald rezeptfrei sein

In Deutschland könnte bald eine neuere, noch nicht so gut erforschte Notfall-Pille rezeptfrei werden – ein älterer Wirkstoff wird wohl weiter nur auf Rezept zu haben sein. Das sagte die Grünen-Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink. Zu erwarten sei die EU-weite Freigabe des Wirkstoffs Ulipristalacetat, sagte sie. Hintergrund ist, dass für dieses neuere Mittel die Europäische Arzneimittelagentur EMA zuständig ist. Eine mögliche Freigabe der älteren „Pille danach“ mit dem Wirkstoff Levonorgestrel wäre hingegen Sache der Bundesregierung. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) lehnt eine Freigabe ab.