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Neuordnung: Bund der Steuerzahler will Ein-Euro-Jobs abschaffen ++ Aufklärung: Bischöfe starten eigene Studie zu Missbrauch

Bund der Steuerzahler will Ein-Euro-Jobs abschaffen

Der Bund der Steuerzahler hat sich für die Abschaffung der sogenannten Ein-Euro-Jobs ausgesprochen. „Untersuchungen zeigen, dass Ein-Euro-Jobs nicht dazu geeignet sind, Arbeitslose nachhaltig in den Arbeitsmarkt wiedereinzugliedern“, sagte eine Sprecherin. Sie verdrängten zudem häufig reguläre Arbeitsplätze. Auch die Bundesagentur für Arbeit sieht Verbesserungsbedarf. Nach den geltenden Bestimmungen müssen Ein-Euro-Jobs im öffentlichen Interesse und wettbewerbsneutral sein. Diese Regelungen zwängen die Jobcenter dazu, peinlich genau darauf zu achten, dass Ein-Euro-Jobber eine zusätzliche Aufgabe übernehmen, sagte Bundesagentur-Vorstandsmitglied Heinrich Alt.

Bischöfe starten eigene Studie zu Missbrauch

Die Deutsche Bischofskonferenz startet erneut ein Forschungsprojekt zum Thema „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen“. Während der Frühjahrs-Vollversammlung in Münster sei das Projekt „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ neu beschlossen worden, hieß es. Es werde nun als „Interdisziplinäres Forschungsverbundprojekt“ gestartet. Anfang 2013 hatte die Bischofskonferenz nach Meinungsverschiedenheiten Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen den Studienauftrag zum Thema entzogen.