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Führungswechsel: Angehender NSA-Chef verspricht mehr Offenheit ++ Bekenner: Islamistengruppe bekennt sich zu Mord an Reporter ++ : Abmachung: Iran und Russland planen Bau weiterer Atomreaktoren ++ Schmuggel: Nordkorea umgeht laut UN internationale Sanktionen

Angehender NSA-Chef verspricht mehr Offenheit

Der Anwärter auf den Chefposten beim US-Geheimdienst NSA, Michael Rogers, hat eine größere Offenheit der Spionagebehörde versprochen. Sein Ziel sei, der Bevölkerung so gut wie möglich die Arbeit und Ziele der NSA zu erklären, sagte der Vizeadmiral. Rogers war Ende Januar von US-Präsident Barack Obama für den Posten nominiert worden und muss noch vom Senat bestätigt werden. Der 53-Jährige soll auch das Spezialkommando für digitale Kriegsführung leiten. Er würde Nachfolger von Keith Alexander, der in den Ruhestand geht.

Islamistengruppe bekennt sich zu Mord an Reporter

Eine bislang unbekannte islamistische Gruppe hat sich zu dem Mord an einem schwedischen Korrespondenten bekannt. Die Gruppe „Fidai Mahaz“ (Opferfront) teilte mit, bei Nils Horner habe es sich nicht um einen Journalisten gehandelt, sondern um einen Spion des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6. Der 51-Jährige war am Dienstag im Diplomatenviertel Wazir Akbar Khan auf der Straße erschossen worden. Horner hatte sowohl die schwedische als auch die britische Staatsangehörigkeit.

Iran und Russland planen Bau weiterer Atomreaktoren

Der Iran und Russland haben nach Angaben aus Teheran einen Vorvertrag über den Bau von mindestens zwei weiteren Atomreaktoren in der Hafenstadt Buschehr mit Hilfe aus Moskau vereinbart. Eine Einigung werde „sehr bald“ folgen. Russland war bereits federführend beim Bau des Atomreaktors in Buschehr, der wie die nun geplanten Reaktoren über eine Leistung von 1000 Megawatt verfügt. Die Kontrolle über das Kraftwerk war im September an den Iran übergeben worden.

Nordkorea umgeht laut UN internationale Sanktionen

Nordkorea umgeht nach Erkenntnis von UN-Experten immer stärker internationale Sanktionen, um sein umstrittenes Atom- und Raketenprogramm voranzutreiben und illegal mit Waffen zu handeln. Das berichtete eine Kommission dem UN-Sicherheitsrat in New York. Die Vorfälle zeigten, dass Pjöngjang vielfach „Überlistungstechniken“ anwende, so wie im Fall des nordkoreanischen Frachters „Chong Chon Gang“, der im Juli 2013 in Panama gestoppt worden war. An Bord war eine nicht deklarierte Waffenlieferung aus Kuba.