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Limburg: Tebartz-van Elst verstieß nur gegen Kirchenrecht ++ Sterbehilfe: Caritas lehnt Lockerung des Gesetzes ab ++ Stuttgart: Demo gegen Thema Homosexualität eskaliert

Tebartz-van Elst verstieß nur gegen Kirchenrecht

Die Vorwürfe gegen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst mit Blick auf die Kostenexplosion beim Bau des neuen Limburger Diözesanzentrums sind offenbar strafrechtlich nicht relevant. „Es ist ausschließlich das Kirchenrecht betroffen“, sagte einer der Verfasser des bislang unveröffentlichten kirchlichen Prüfberichts. Tebartz-van Elst geriet wegen seiner Amtsführung und wegen der Baukosten von mindestens 31 Millionen Euro in die Kritik.

Caritas lehnt Lockerung des Gesetzes ab

Der katholische Wohlfahrtsverband Caritas hat sich gegen eine Lockerung der Sterbehilfe-Gesetze in Deutschland gewandt. Caritas-Präsident Peter Neher sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, gelockerte Gesetze könnten Druck auf Schwerst- und Todkranke ausüben, ihren Angehörigen nicht zur Last fallen zu dürfen. Aktive Sterbehilfe ist in Deutschland bisher verboten.

Demo gegen Thema Homosexualität eskaliert

Unter großem Polizeischutz haben in Stuttgart rund 800 Menschen gegen die Aufwertung des Themas Homosexualität im baden-württembergischen Schulunterricht demonstriert. Rund 400 Polizisten vereitelten den Versuch von 40 Gegendemonstranten aus dem linken Spektrum, den Protestzug zu blockieren. Tomaten und Wasserbomben flogen. Die Polizei setzte Reiter ein und gab zeitweise den Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray frei.