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Fall Edathy: BKA-Beamter stand auf Kinderporno-Kundenliste ++ Alt-Bundespräsident: Wulff eröffnet Anwaltsbüro an Alster in Hamburg

BKA-Beamter stand auf Kinderporno-Kundenliste

Die Staatsanwaltschaft Mainz hat gegen einen hochrangigen BKA-Mitarbeiter wegen des Besitzes kinderpornografischen Materials ermittelt. Sein Name habe auf derselben Liste gestanden wie der von SPD-Politiker Sebastian Edathy, berichtete der „Spiegel“. Der Spitzenbeamte des Bundeskriminalamtes (BKA) sei in den vorzeitigen Ruhestand versetzt worden. Offenbar musste er gehen, weil er sogenannte Posing-Bilder bei demselben kanadischen Anbieter bezog, bei dem auch Edathy bestellte. Das Material, das die Staatsanwaltschaft Mainz bei dem BKA-Mann sichergestellt habe, sei allerdings – anders als bei Edathy – unzweifelhaft illegal und strafrechtlich relevant gewesen.

Wulff eröffnet Anwaltsbüro an Alster in Hamburg

Zwei Tage nach seinem Freispruch vor Gericht will Ex-Bundespräsident Christian Wulff in Hamburg seine eigene Anwaltskanzlei eröffnen. Ab dem 1. März wird er als selbstständiger Rechtsanwalt arbeiten. Wulff bestätigte dies am Freitag. Nach Informationen des „Spiegel“ wird Wulff seine Kanzlei in einem Bürogebäude unweit der Binnenalster in der Hamburger Innenstadt eröffnen. Zudem wolle Wulff auch einen Tag in der Woche in seinem Berliner Büro arbeiten. Zeitgleich werde er auch wieder aktives Mitglied in der CDU seiner Heimatstadt Osnabrück, so Wulff. Seine Parteizugehörigkeit hatte seit seiner Wahl zum Bundespräsidenten am 30. Juni 2010 geruht.