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Syrien: Assad-Verbündete töten 175 Rebellen ++ Uganda: Staat sichert Homosexuellen Vertraulichkeit zu ++ Nordkorea: Kim Jong-un warnt vor „kultureller Invasion“ ++ Ägypten: 26 Todesurteile wegen Anschlagsplänen

Assad-Verbündete töten 175 Rebellen

Regierungstreue Milizen in Syrien haben staatlichen Medien zufolge nahe der Hauptstadt Damaskus mindestens 175 islamistische Rebellen getötet. Bei den meisten Getöteten handele es sich um Kämpfer aus Saudi-Arabien, Katar oder Tschetschenien, berichtete die Nachrichtenagentur Sana am Mittwoch. Der Angriff wurde nach Oppositionsangaben von der schiitischen Hisbollah-Miliz aus dem Libanon angeführt, die Präsident Baschar al-Assad in dem seit drei Jahren anhaltenden Konflikt unterstützt.

Staat sichert Homosexuellen Vertraulichkeit zu

Die Regierung Ugandas hat Homosexuellen auch weiterhin Vertraulichkeit ihrer Gespräche mit medizinischem Personal zugesichert. Gesundheitsminister Ruhakana Rugunda sagte dem britischen Sender BBC, trotz des neuen Anti-Homosexuellen-Gesetzes hätten Schwule und Lesben weiterhin Anrecht auf „die volle medizinische Behandlung“. Das Gesetz sieht härtere Strafen gegen Schwule und Lesben bis hin zu lebenslanger Haft vor.

Kim Jong-un warnt vor „kultureller Invasion“

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un macht sich Sorgen über eine schleichende „kulturelle Invasion“ in seinem Land. Auf einer Konferenz für führende Funktionäre der regierenden Arbeiterpartei erklärte Kim, die Bildung von Gruppen mit Abweichlern müssten verhindert werden. Das kommunistische Nordkorea ist zwar von der Außenwelt abgeschottet, doch gelangen durch neue Technologien seit einigen Jahren vermehrt Informationen ins Land.

26 Todesurteile wegen Anschlagsplänen

Wegen geplanter Anschläge auf den Suez-Kanal sind in Ägypten 26 Angeklagte verurteilt worden. Das Strafgericht in Kairo verhängte am Mittwoch gegen alle bis auf einen in Abwesenheit die Todesstrafe. Nur einem Jugendlichen unter 18Jahren blieb das Todesurteil erspart. Das Gericht hielt es für erwiesen, dass die Angeklagten eine terroristische Vereinigung gebildet hatten, um die wichtige Wasserstraße anzugreifen. Laut Anklage soll die Gruppe vorgehabt haben, Schiffe im Kanal zu attackieren.