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Finanzen: Deutschland gibt mehr Geld für Bildung aus ++ Sexualkunde-Unterricht: Kretschmann sorgt sich um Toleranz

Deutschland gibt mehr Geld für Bildung aus

Für Bildung haben Bund, Länder und Gemeinden im Jahr 2013 Ausgaben in Höhe von 116,6 Milliarden Euro veranschlagt. Das sind 4,6 Milliarden Euro mehr als im Jahr zuvor, wie aus dem am Mittwoch vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden vorgelegten neuesten Bildungsfinanzbericht hervorgeht. Laut dem Bundesamt liegen außerdem die jüngsten endgültigen Daten über die Ausgaben der öffentlichen Hand in Sachen Bildung für das Jahr 2010 vor. Damals gaben Bund, Länder und Gemeinden 106,3 Milliarden Euro für Bildung aus. Davon entfielen auf die Länder 75,1 Milliarden Euro, auf die Gemeinden 23,4 Milliarden Euro und auf den Bund 7,8 Milliarden Euro.

Kretschmann sorgt sich um Toleranz

In der Debatte um die Überarbeitung des Bildungsplans zum Thema Sexualkunde-Unterricht warnt der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann(Grüne) vor Intoleranz. „Was mich besorgt, ist die spürbare Tendenz, überall wieder Mauern hochzuziehen“, sagte Kretschmann der „Zeit“. Den kritisierten Lehrplan hält er für notwendig. Nur so könnten junge Menschen anderen gegenüber tolerant sein. Der Entwurf zum Bildungsplan sieht vor, dass in Schulen künftig für die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ geworben wird. Dabei sollen Themen wie Homosexualität, Bi- und Transsexualität im Unterricht intensiver behandelt werden.