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PolitikNews III

Nigeria: Viele Tote bei erneutem Islamisten-Angriff ++ Thailand: Demonstranten belagern Shinawatra-Firmen ++ Venezuela: Schüsse vor Aussage des Oppositionsführers

Viele Tote bei erneutem Islamisten-Angriff

Bei einem erneuten Angriff mutmaßlicher Islamisten sind in dem Ort Bama im nordnigerianischen Bundesstaat Borno mindestens 47 Menschen ums Leben gekommen. „Alle wichtigen Gebäude, darunter auch das der Lokalregierung, sowie zahlreiche Schulen, Wohnhäuser und Teile des Palastes des Königs von Bama wurden zerstört“, zitiert die Zeitung „Premium Times“ den örtlichen Polizeichef Lawan Tanko. Es soll auch Verletzte geben. Die Täter seien unter anderem mit Sprengstoff im Einsatz gewesen und hätten die Bevölkerung im Schlaf überrascht, hieß es.

Demonstranten belagern Shinawatra-Firmen

Aus Protest gegen den Klan von Regierungschefin Yingluck Shinawatra sind in Bangkok mehrere Tausend Demonstranten vor den Sitz mehrerer Shinawatra-Firmen gezogen. Sie pfiffen auf ihren Trillerpfeifen und skandierten Parolen gegen die Familie, der sie Korruption und Untergrabung demokratischer Institutionen vorwerfen. Die Demonstranten stürmten das Gebäude allerdings nicht. Protest-Anführer Suthep Thaugsuban hat seine Anhänger aufgerufen, die Firmen der Milliardärsfamilie lahmzulegen. Er will Shinawatra zum Rücktritt zwingen.

Schüsse vor Aussage des Oppositionsführers

Vor der mit Spannung erwarteten Anhörung des venezolanischen Oppositionsführers Leopoldo López ist es erneut zu Gewalt gekommen. Im Zentrum der Hauptstadt Caracas waren in der Nacht Schüsse zu hören, andernorts setzten Demonstranten auf den Straßen Müll in Brand und schleuderten Steine auf Truppen der Nationalgarde. Diese reagierten mit dem Einsatz von Tränengas, Wasserwerfern und Gummigeschossen. Protestführer López war nach den Unruhen mit Haftbefehl gesucht worden. Er stellte sich am Dienstag der Polizei und sollte in seiner Militärzelle einem Richter vorgeführt werden.