Kriminalitätsbekämpfung

USA, Mexiko und Kanada wollen gegen Drogen kämpfen

Mexiko, die USA und Kanada wollen den Kampf gegen den Drogenhandel grenzüberschreitend verschärfen.

„Die USA verpflichten sich, die Nachfrage nach Drogen zu verringern“, sagte US-Präsident Barack Obama auf dem Gipfel der nordamerikanischen Staaten im mexikanischen Toluca. Obama begrüßte die jüngste Sicherheitsoffensive der mexikanischen Streitkräfte gegen die Drogenkartelle.

Die USA, Kanada und Mexiko wollen gemeinsam stärker gegen Geldwäsche und Waffenhandel vorgehen. Dafür sollen Polizei und Justiz weitgehende Vollmachten erhalten, um den Informationsaustausch zu erleichtern. „Als Nachbarn, die immer enger miteinander verbunden sind, sind wir uns der globalen Herausforderungen bewusst“, heißt es in der Gipfelerklärung. Einig sind sich Obama, der kanadische Premierminister Stephen Harper und Mexikos Staatschef Enrique Peña Nieto auch darin, dass es Reiseerleichterungen für die Menschen der Region geben muss. Dafür wurde ein Programm aufgelegt, mit dem Touristenvisa leichter zu bekommen sind. Davon profitieren besonders die Mexikaner, die vielfach Familienmitglieder in den USA haben. Rund zwölf Millionen illegale Einwanderer leben in den USA, die meisten davon sind Mexikaner.