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Terrorprozess: Dreieinhalb Jahre Haft für Terrorhelfer gefordert ++ Finanzgericht: Spende an den Papst ist nicht absetzbar

Dreieinhalb Jahre Haft für Terrorhelfer gefordert

Ein mutmaßlicher Terrorhelfer aus Hamburg soll nach dem Willen der Anklage dreieinhalb Jahre ins Gefängnis. Der Deutsch-Afghane solle wegen seiner Beteiligung an ausländischen terroristischen Vereinigungen verurteilt werden, forderte die Generalstaatsanwaltschaft in ihrem Plädoyer vor dem Oberlandesgericht. Laut Anklage wollte sich der 27-Jährige spätestens seit Anfang 2009 am „Heiligen Krieg“ beteiligen. Unter dem Einfluss seines Bruders habe er sich radikalisiert und in Pakistan beim Terrornetzwerk al-Quaida an Waffen ausbilden lassen. Der Angeklagte hatte sich ins Ausland abgesetzt und war am Sonnabend in Bulgarien gefasst worden.

Spende an den Papst ist nicht absetzbar

Eine Spende an den Papst ist in Deutschland nicht steuerlich absetzbar, wie das Kölner Finanzgericht entschied. Geklagt hatte eine Steuerberatungsgesellschaft, deren Geschäftsführer Papst Benedikt XVI. in einer Audienz einen Scheck über 50.000 Euro überreicht hatte. Das Unternehmen bekam eine Spendenbescheinigung. Eine Spende kann laut Gericht nur steuermindernd berücksichtigt werden, wenn der Empfänger eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine öffentliche Dienststelle ist, die in einem EU-Mitgliedsland liegt. Diese Voraussetzungen seien bei einer Spende unmittelbar an den Papst nicht erfüllt. Der Vatikanstaat ist nicht Mitglied der EU.