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Frankreich: Ex-Präsident Jacques Chirac im Krankenhaus ++ Nigeria: Rund 100 Tote: Islamistische Sekte überfällt Christen

Ex-Präsident Jacques Chirac im Krankenhaus

Der ehemalige französische Präsident Jacques Chirac ist am Montagabend mehrere Stunden lang im Krankenhaus behandelt worden. Laut Medienberichten wurde Chirac in eine Klinik in Neuilly-sur-Seine nahe Paris eingeliefert, die er später wieder verlassen konnte. Aus seiner Umgebung verlautete, Chirac habe einen „heftigen Gichtanfall“ erlitten, es liege jedoch kein lebensbedrohlicher Notfall vor. Der konservative Politiker leidet seit längerer Zeit unter schweren Gedächtnisproblemen und tritt kaum noch in der Öffentlichkeit auf. Der 81-Jährige war in den Jahren 1995 bis 2007 französischer Staatschef. Zuvor war er zweimal Regierungschef und 18 Jahre lang Bürgermeister von Paris.

Rund 100 Tote: Islamistische Sekte überfällt Christen

Bei einem erneuten Massaker der radikalislamischen Sekte Boko Haram sind im Nordwesten Nigerias mehr als 100 Menschen getötet worden. Die Islamisten hätten in der Nacht zum Sonntag in dem Ort Izge im Bundesstaat Borno wahllos auf flüchtende Menschen geschossen, berichteten Augenzeugen der Zeitung „Daily Trust“. Sie seien von Haus zu Haus gegangen und hätten die Bewohner niedergemetzelt. Medien berichteten von insgesamt 106 Opfern. Unter ihnen seien auch Frauen und Kinder, hieß es in der Zeitung „The Guardian“. Viele weitere Zivilisten wurden verletzt, Hunderte flohen in Panik. Immer wieder kommt es im muslimisch geprägten Norden Nigerias zu Anschlägen, deren Ziel meist Christen sind.