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Venezuela: Staatschef will kriminelle Banden entwaffnen ++ Libanon: Neue Regierung nach zehn Monaten gebildet ++ Montenegro: Gewalt bei Demonstrationen gegen Regierung ++ Panama: Nordkoreanisches Waffenschiff legt ab

Staatschef will kriminelle Banden entwaffnen

Venezuelas linker Staatschef Nicolás Maduro hat angesichts der hohen Kriminalitätsrate im südamerikanischen Land einen Plan für mehr Sicherheit und Frieden vorgestellt. Zu den zehn Punkten gehört unter anderem, die Effizienz des Sicherheitssystems zu verbessern und kriminelle Banden zu entwaffnen. Am Mittwoch waren in Caracas bei Protesten oppositioneller Studenten drei Menschen erschossen worden.

Neue Regierung nach zehn Monaten gebildet

Mehr als zehn Monate nach seinem Amtsantritt hat der libanesische Ministerpräsident Tamman Salam eine Regierung der nationalen Einheit bilden können. Dem neuen 24-köpfigen Kabinett gehören sowohl Mitglieder der vom Westen unterstützten sunnitischen Koalition „14. März“ als auch der schiitischen Hisbollah-Bewegung an. Bislang war die Regierungsbildung wegen der tiefen Klüfte zwischen den politischen Gruppierungen im Libanon gescheitert.

Gewalt bei Demonstrationen gegen Regierung

Bei Protesten in Podgorica gegen die Regierung in Montenegro ist es zu Krawallen gekommen. Die Polizei setzte Tränengas und Blendgranaten gegen die Menge ein, die mit Steinen auf die Beamten warf. Es gab mehrere Verletzte auf beiden Seiten, mindestens zehn Demonstranten wurden festgenommen, wie die Polizei berichtete. Die Demonstranten forderten den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Milo Djukanović. Sie werfen ihr Korruption und Unvermögen im Umgang mit der Wirtschaftsmisere des Landes vor.

Nordkoreanisches Waffenschiff legt ab

Sieben Monate nach dem Fund nicht deklarierter Waffen auf einem nordkoreanischen Frachter hat das Schiff Panama wieder verlassen. Die „Chong Chon Gang“ sei mit 32 der 35 Besatzungsmitglieder nach Kuba aufgebrochen, meldete das panamaische Außenministerium. Der Frachter war im Juli 2013 auf dem Weg von Kuba nach Nordkorea im Panamakanal gestoppt worden. Drei Besatzungsmitglieder sollen in Panama wegen Waffenschmuggels vor Gericht gestellt werden.