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Zentralafrikanische Republik: Mehr als 75 Tote bei religiöser Gewalt ++ Thailand: Opposition fordert Annullierung der Wahl ++ Russland: US-Botschafter räumt seinen Posten in Moskau ++ Weltweit: Militärausgaben werden 2014 wieder ansteigen

Mehr als 75 Tote bei religiöser Gewalt

Bei schwerer Gewalt im Süden der Zentralafrikanischen Republik sind offenbar mehr als 75 Menschen ums Leben gekommen. Bei den meisten Opfern solle es sich um Christen handeln, zitiert BBC einen örtlichen Priester. Der Geistliche Cassien Kamatari sagte, er habe französische Truppen um Hilfe gebeten, jedoch keine Antwort erhalten. „Sie denken nur an die Hauptstadt Bangui, aber sie sollten sich auch damit befassen, was auf dem Land passiert“, so Kamatari.

Opposition fordert Annullierung der Wahl

In Thailand will die Opposition vor Gericht eine Annullierung der Parlamentswahl erreichen. Die oppositionelle Demokratische Partei reichte am Dienstag einen entsprechenden Antrag beim Verfassungsgericht ein, wie der Anwalt Virat Kalayasiri mitteilte. Der durch die Regierungsgegner massiv behinderte Urnengang sei ungültig, weil er nicht innerhalb eines Tages stattgefunden habe, sagte Virat. Die Regierung habe mit der Wahl versucht, „verfassungswidrig an die Macht zu kommen“.

US-Botschafter räumt seinen Posten in Moskau

Der US-Botschafter in Russland, Michael McFaul, tritt ab. Er werde Russland nach den Olympischen Winterspielen in Sotschi verlassen, teilte mit. McFauls Ernennung zum Botschafter sollte Bewegung in die Beziehungen zwischen Washington und Moskau bringen. Der ehemalige Professor der Universität Stanford gilt als ausgemachter Russlandexperte. In seiner Amtszeit erreichten die beiden Länder bei manchen Themen eine Annäherung.

Militärausgaben werden 2014 wieder ansteigen

Erstmals seit fünf Jahren dürften die weltweiten Militärausgaben dieses Jahr wieder ansteigen. Die Verteidigungsbudgets dürften 2014 auf 1,55Billionen Dollar (1,15Billionen Euro) anwachsen, erklärte das Beratungsunternehmen IHS. Dies ist zwar nur ein sehr geringer Anstieg um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, es ist aber der erste Anstieg seit 2009. „Russland, Asien und der Nahe Osten werden die Motoren des für dieses Jahr erwarteten Wachstums“, erklärte Paul Burton von IHS.