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Russland: Journalist verurteilt wegen „Homo-Propaganda“ ++ UN: Neun Millionen Syrer sind auf der Flucht ++ USA: Startschuss für Obama-Bibliothek

Journalist verurteilt wegen „Homo-Propaganda“

Die Verurteilung eines russischen Journalisten wegen „Homosexuellen-Propaganda“ stößt auf Kritik von Menschenrechtlern. Der Reporter Andrej Saturin aus Chabarowsk im Fernen Osten war zu 50.000 Rubel (etwa 1060 Euro) Geldstrafe verurteilt worden. Er hatte einen schwulen Lehrer zu Wort kommen lassen, der wegen seiner Sexualität entlassen worden war. Wenige Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi handele es sich um ein „klares Signal, dass Russland kein Interesse hat, die Unterdrückung der Rechte seiner Bürger zu stoppen“, so die Organisation Human Rights First.

Neun Millionen Syrer sind auf der Flucht

Der Bürgerkrieg in Syrien hat nach Einschätzung der Vereinten Nationen die schlimmste Flüchtlingskrise seit dem Völkermord in Ruanda vor 20 Jahren ausgelöst – insgesamt ist von neun Millionen Flüchtlingen die Rede. Mindestens 2,4 Millionen Flüchtlinge seien offiziell außerhalb des Bürgerkriegslandes registriert. Noch katastrophaler sei die Lage der 6,5 Millionen Menschen, die innerhalb Syriens vor der Gewalt auf der Flucht seien. 240.000Menschen lebten isoliert von jeglicher Hilfe in Gebieten, die für die internationale Unterstützung nicht erreichbar seien.

Startschuss für Obama-Bibliothek

Noch hat US-Präsident Barack Obama rund drei Jahre Amtszeit vor sich, doch die Vorbereitungen für die Bewahrung des Andenkens an sein Wirken haben bereits begonnen. Jetzt wurde offiziell die Barack-H.-Obama-Stiftung gegründet, die eine Bibliothek mit den wichtigsten Akten, Dokumenten und Gegenständen seiner Präsidentschaft aufbauen soll. Leiter der Stiftung sind Marty Nesbitt, ein enger Freund Obamas aus Chicago, sowie Julianna Smoot, eine frühere hohe Bedienstete des Weißen Hauses und Spitzenfunktionärin für Obamas Kampagne zu seiner Wiederwahl 2012.