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Bildung: CDU will deutsche Jugend öfter ins Ausland schicken ++ Familien: Keine Klagewelle wegen fehlender Kita-Plätze

CDU will deutsche Jugend öfter ins Ausland schicken

Die CDU will die Mobilität der deutschen Jugend erhöhen. So sollen nach dem entsprechenden Abschnitt im Europawahlprogramm der Partei, der dieser Zeitung vorliegt, bis 2020 „mindestens 50 Prozent der Hochschulabsolventen einen Teil ihres Studiums im Ausland verbracht haben. Bei den jungen Erwachsenen in der Ausbildung sollen es mindestens zehn Prozent sein.“ Um den Anreiz zu erhöhen, möchte die CDU ein Gütesiegel für besonders vorbildliche ausländische Hochschulen einführen. Darüber hinaus soll die Zahl gemeinsamer Studiengänge zwischen deutschen und europäischen Hochschulen von derzeit fünf auf zehn Prozent steigen. Doppelabschlüsse sollen die Regel werden.

Keine Klagewelle wegen fehlender Kita-Plätze

Auch ein halbes Jahr nach Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz für Kleinkinder hält sich die Zahl der Klagen in Grenzen. Wie eine Länderumfrage ergab, zogen Eltern bislang nur vereinzelt vor Gericht – so sind in Nordrhein-Westfalen fünf Verfahren offen, in Niedersachsen zwei. Vielen Ländern, darunter Rheinland-Pfalz oder den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg, sind gar keine Klagen bekannt. Seit dem 1. August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz für ihre ein- und zweijährigen Kinder. Aufgrund des hohen Bedarfs in manchen Städten und Kreisen war mit zahlreichen Klagen gerechnet worden. Die zuständigen Ministerien in den Bundesländern sind grundsätzlich zufrieden mit dem Ausbau.