Meldungen

PolitikNews I

NSU-Prozess: Zeuge sagt nichts zu Herkunft der Waffe ++ Abhörschutz: Bund deckt sich mit sicheren Smartphones ein ++ Gorleben: Betreiber: Definitiv keine Castor-Transporte mehr

Zeuge sagt nichts zu Herkunft der Waffe

Ein ehemaliger Mitarbeiter eines rechten Szeneladens in Jena hat am Dienstag die Aussage im NSU-Prozess verweigert. Er wolle sich nicht zu dem Verkauf einer Waffe vom Typ Česká äußern, mit der Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos neun Menschen getötet haben sollen. Er berief sich auf Paragraf 55 der Strafprozessordnung, wonach ein Zeuge die Aussage verweigern kann, wenn er sich selbst belasten würde.

Bund deckt sich mit sicheren Smartphones ein

Die Spitzen der Bundesministerien nutzen nach Darstellung des IT-Spezialisten Secusmart bereits flächendeckend abhörsichere Smartphones. „Das ist bei fast allen der Fall“, sagte Secusmart-Chef Hans-Christoph Quelle am Dienstag in Hannover. Secusmart habe im letzten Quartal 2013 mehr als 2000 abhörsichere Geräte auf Blackberry-Basis an Bundesbehörden verkauft.

Betreiber: Definitiv keine Castor-Transporte mehr

Der Gorleben-Betreiber hat Spekulationen über weitere Castor-Transporte mit hoch radioaktivem Atommüll in das Zwischenlager zurückgewiesen. Es sei ausgeschlossen, dass die 21 Behälter mit Abfällen aus England und die fünf Behälter, die Deutschland noch aus Frankreich zurücknehmen muss, nach Gorleben kommen, sagte ein Sprecher der Gesellschaft für Nuklearservice.