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USA: Neue Sexvorwürfe gegen führende US-Militärs ++ Ägypten: Militärführung gibt al-Sisi grünes Licht für Kandidatur ++ Israel: Netanjahu hat Ärger wegen der Freundin seines Sohnes ++ Afghanistan: US-Protest gegen Freilassung von Aufständischen ++ Thailand: Opposition will nicht mit der Regierung verhandeln

Neue Sexvorwürfe gegen führende US-Militärs

Dutzende ranghohe US-Militärs sollen nach Informationen der „Washington Post“ in Sexaffären verstrickt sein. In mehr als 20 Fällen werde wegen „unkorrekten Verhaltens“ ermittelt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf interne Militärdokumente. Generäle und Admiräle bei Armee, Marine und Luftwaffe hätten sich sexuelles oder persönliches Fehlverhalten zuschulden kommen lassen. Demnach werden sieben Generälen unangemessene Liebesbeziehungen vorgeworfen.

Militärführung gibt al-Sisi grünes Licht für Kandidatur

Die ägyptische Militärführung hat Armeechef Abdel Fattah al-Sisi grünes Licht für eine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl gegeben. Der 59-Jährige al-Sisi gilt seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Juli 2013 als der wahre starke Mann in Ägypten. Al-Sisi muss allerdings aus der Armee austreten, um bei den Wahlen antreten zu können. Der Verfassung zufolge ist eine Kandidatur nur einem Zivilisten erlaubt.

Netanjahu hat Ärger wegen der Freundin seines Sohnes

Religiöse Hardliner kritisieren Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, weil sein Sohn eine nicht-jüdische Freundin hat. „Das ist ein großes Problem“, sagte der Abgeordnete Nissim Seev von der ultraorthodoxen Schas-Partei am Sonntag der Zeitung „Jerusalem Post“. Netanjahu müsse als Regierungschef „nationale Verantwortung zeigen“. Mosche Feiglin von Netanjahus rechtskonservativer Likud-Partei bezeichnete die Beziehung als „sehr unglücklich“.

US-Protest gegen Freilassung von Aufständischen

Die US-Truppen haben scharf gegen die von den afghanischen Behörden angeordnete Freilassung von 37 „gefährlichen Aufständischen“ protestiert. Die zuständige Behörde ARB „entlässt gefährliche Aufständische zurück in die Gesellschaft, die afghanisches Blut an den Händen haben“. Unter den 37 Männern im Gefängnis in Bagram seien Aufständische, die an Angriffen auf afghanische und ausländische Sicherheitskräfte beteiligt gewesen seien.

Opposition will nicht mit der Regierung verhandeln

In dem seit Wochen von Protesten erschütterten Thailand hat die Opposition ein Einlenken abgelehnt. Es werde keine Verhandlungen mit der Regierung über eine Aufgabe der Blockade geben. Die Demonstranten halten sieben große Kreuzungen im Zentrum Bangkoks besetzt und haben zahlreiche Ministerien sowie die Zentralbank gezwungen, vorübergehend zu schließen. Sie fordern den Rücktritt von Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra.