Partnerschaft

Es ist vorbei: Hollande und Trierweiler haben sich getrennt

Frankreichs Staatschef François Hollande trennt sich von seiner langjährigen Lebensgefährtin Valérie Trierweiler. In einer Erklärung verkündete der Präsident am Sonnabendabend das Ende des „gemeinsamen Lebens“ mit Trierweiler. Zuvor hatte das Magazin „Closer“ vor rund zwei Wochen über eine angebliche Liebesaffäre Hollandes mit der Schauspielerin Julie Gayet berichtet. Trierweiler hatte zuvor angekündigt, am Sonntag zu einer länger geplanten Reise nach Indien aufzubrechen.

Hollande hatte nach Bekanntwerden einer angeblichen Affäre mit der Schauspielerin Julie Gayet erklärt, seine Beziehung zu Trierweiler mache eine schwere Prüfung durch. Ein Promi-Magazin hatte Fotos veröffentlicht, die Hollande mit einem Motorradhelm getarnt vor einer Pariser Wohnung zeigen sollen, in der er sich heimlich mit Gayet getroffen haben soll. Die Paparazzi-Fotos hatten auch eine Debatte über die Sicherheit des Präsidenten ausgelöst.

Die Berichte über die Affäre mit Gayet haben auch die Ankündigung einer großangelegten Wirtschaftsreform überschattet und zu einem weiteren Ansehensverlust des 59-Jährigen geführt. Nach Umfragen ist Hollande der unbeliebteste Präsident in der Geschichte Frankreichs. Er ist nicht mit der Journalistin Trierweiler verheiratet. Die 48-Jährige hatte aber die Rolle der First Lady ausgefüllt und Hollande häufig auch bei offiziellen Anlässen begleitet.