Affäre

Frankreichs Première Dame aus Klinik entlassen

Die bisherige Lebensgefährtin des französischen Präsidenten François Hollande, Valérie Trierweiler, ist nach acht Tagen im Krankenhaus wieder entlassen worden.

Das berichtete das Magazin „Paris Match“, für das Trierweiler früher gearbeitet hat. Die Première Dame war vergangene Woche ins Krankenhaus gebracht worden, nachdem das Klatschblatt „Closer“ einen Bericht über eine angebliche Affäre Hollandes mit der Schauspielerin Julie Gayet veröffentlicht hatte. „Sie muss nach dem Schock, den sie erlitten hat, wieder Kräfte sammeln“, hieß es dazu aus ihrem Umfeld. Die 48-Jährige sei in eine Präsidentenresidenz in Versailles gebracht worden. Hollande hatte am Dienstag Probleme in der Beziehung mit Trierweiler eingeräumt. Auf die Frage, ob sie noch die Première Dame sei, kündigte er an, die Situation vor seinem Staatsbesuch in den USA am 11.Februar zu klären.

Hollande kommt auch nach der jüngsten Ankündigung von Reformen nicht aus dem Umfragetief heraus. Nur 22 Prozent der Befragten sind mit Hollande als Staatschef zufrieden und damit so viel wie im Vormonat, wie aus einer Umfrage des Instituts Ifop hervorging. Im November war die Zustimmungsrate mit lediglich 15 Prozent auf den tiefsten Stand gesunken, die seit Ende des Zweiten Weltkriegs für einen französischen Präsidenten erhoben wurde.