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Großer Zapfenstreich: Thomas de Maizière wünscht sich „Live is Life“ ++ Bremen: Ermittlungsverfahren gegen Ex-Bürgermeister Scherf ++ Außenminister: Steinmeier fordert Druck auf Kriegsparteien im Südsudan ++ Katholische Kirche: Papst: Christen müssen schlau und gerissen sein

Thomas de Maizière wünscht sich „Live is Life“

Der frühere Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) lässt sich beim Großen Zapfenstreich am kommenden Mittwoch unter anderem mit „Live is Life“ der österreichischen Popgruppe Opus verabschieden. Der Innenminister hat sich zudem „Wir.Dienen.Deutschland.“ – die Erkennungsmelodie der Bundeswehr – und das ökumenische Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“ von Ignaz Franz für die feierliche Ehrung am Berliner Bendlerblock gewünscht.

Ermittlungsverfahren gegen Ex-Bürgermeister Scherf

Die Staatsanwaltschaft Bremen hat ein Ermittlungsverfahren gegen den früheren Bremer Regierungschef Henning Scherf (SPD) wegen falscher uneidlicher Aussage eingeleitet. Hintergrund ist Scherfs Zeugenaussage im September im sogenannten Brechmittelprozess, zu der er zu spät kam. Der 75-Jährige sei verdächtig, bewusst unwahre Angaben zum Grund seines verspäteten Erscheinens gemacht zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Steinmeier fordert Druck auf Kriegsparteien im Südsudan

Die Bundesregierung fordert mehr internationalen Druck auf die Bürgerkriegsparteien im Südsudan, um ein Flüchtlingsdrama zu verhindern. Die humanitäre Lage sei besorgniserregend, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Der Sprecher warf den Bürgerkriegsparteien vor, kein wirkliches Interesse an einer schnellen politischen Konfliktlösung zu haben. Deutschland hat nach Angaben des Auswärtigen Amtes 495.000 Euro für humanitäre Hilfen im Südsudan bereitgestellt.

Papst: Christen müssen schlau und gerissen sein

Christen sollen nach Ansicht von Papst Franziskus schlau und gerissen sein. „Heilige Schläue“ und „geistige Gerissenheit“ trügen dazu bei, Gefahren zu erkennen und zu vermeiden, sagte er am Montag bei einem Gottesdienst im Petersdom. Die katholische Kirche begeht am 6. Januar traditionell das Fest der Heiligen Drei Könige. Dabei wird an die Sterndeuter, die zur Geburt Jesu nach Bethlehem kamen, sowie das Erscheinen Gottes in der Welt erinnert.