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Limburger Bischof: Strafverfahren gegen Tebartz-van Elst vom Tisch ++ Femen-Protest: Ermittlungen gegen schlagenden Kirchgänger

Strafverfahren gegen Tebartz-van Elst vom Tisch

Das Strafverfahren gegen den umstrittenen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst wegen falscher eidesstattlicher Versicherung ist eingestellt worden. Nach Zahlung der Auflage von 20.000 Euro sei es bereits seit Dezember endgültig vom Tisch, wie ein Sprecher der Hamburger Justiz erklärte. Die Staatsanwaltschaft hatte beim Amtsgericht Hamburg einen Strafbefehl gegen Tebartz-van Elst beantragt, weil er nach Auffassung der Ermittler im Zusammenhang mit einem Erste-Klasse-Flug nach Indien falsche Angaben gemacht hatte. Im November fiel die Entscheidung, den Fall gegen eine Geldauflage einzustellen.

Ermittlungen gegen schlagenden Kirchgänger

Nach der Störung einer Weihnachtsmesse im Kölner Dom durch eine halb nackte Aktivistin ermittelt die Polizei gegen einen Kirchgänger, der ihr fest ins Gesicht geschlagen hat. Ein Polizeisprecher bestätigte am Donnerstag einen Bericht der „Bild“, dass wegen Körperverletzung gegen einen 61-Jährigen ermittelt werde. In einem Video ist zu sehen, wie der Mann aus den vorderen Bankreihen auf die bereits überwältigte 20-Jährige zugeht, mit der linken Hand weit ausholt und mit Wucht zuschlägt. Die Aktivistin der Frauengruppe Femen war am 25. Dezember halb nackt auf den Altar gesprungen – mit den aufgemalten Worten „I am God“ („Ich bin Gott“) auf ihrem Oberkörper. Auch die Frau hatte bereits Anzeige gegen den Täter gestellt.