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Russland: Drei Tote durch Autobombe im Nordkaukasus ++ Libyen: Vier inhaftierte US-Militärs wieder auf freiem Fuß ++ Mali: Hochverratsermittlungen gegen Ex-Präsident

Drei Tote durch Autobombe im Nordkaukasus

Bei der Explosion einer Autobombe vor einer Polizeistation in der russischen Konfliktregion Nordkaukasus sind drei Menschen getötet worden. Der Sprengsatz detonierte in Pjatigorsk rund 250 Kilometer von Sotschi entfernt, wo im Februar Olympische Winterspiele stattfinden. Die Behörden schlossen einen terroristischen Hintergrund nicht aus. Der tschetschenische Islamistenführer Doku Umarow hatte zu Anschlägen aufgerufen, um die Spiele zu stören. Die selbst gebaute Bombe mit einer Sprengkraft von 50 Kilogramm TNT hinterließ einen 30 Zentimeter tiefen Trichter.

Vier inhaftierte US-Militärs wieder auf freiem Fuß

Die libyschen Behörden haben nach Angaben eines ranghohen Regierungsbeamten in Washington vier in ihrer Gewalt befindliche US-Militärs freigelassen. Der Beamte sagte, die vier seien zwei Stunden nach der Mitteilung des US-Außenministeriums über ihre Inhaftierung freigekommen. Außenamtssprecherin Jennifer Psaki hatte mitgeteilt, die vier befänden sich im Gewahrsam der Regierung in Tripolis. Die US-Regierung gab keine Einzelheiten bekannt. Die „New York Times“ berichtete, die Militärs gehörten zum Sicherheitsteam an der US-Botschaft.

Hochverratsermittlungen gegen Ex-Präsident

Die malische Regierung hat gegen den vergangenes Jahr gestürzten Präsidenten Amadou Toumani Touré Ermittlungen wegen Hochverrats eingeleitet. Dem langjährigen Staatschef werde vorgeworfen, keinen Widerstand gegen das Eindringen ausländischer Kräfte in das Land geliefert zu haben, erklärte die Regierung am späten Freitag. Touré habe „gezielt“ die Streitkräfte geschwächt und ihre Moral beschädigt. Touré, der Mali zehn Jahre lang regiert hatte, war im März 2012 von einer Gruppe unzufriedener Soldaten gestürzt worden.