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Russland: Experten weisen Vergiftung Jassir Arafats zurück ++ China: Xi: Mao Tse-tung war auch nur ein Mensch ++ Großbritannien: Snowden ruft zu Ende von „Massenüberwachung“ auf

Experten weisen Vergiftung Jassir Arafats zurück

Russische Experten haben erneut ausdrücklich eine Giftmord-These zum Tod des früheren Palästinenserführers Jassir Arafat zurückgewiesen. „Jassir Arafat starb nicht durch eine radioaktive Einwirkung, sondern eines natürlichen Todes“, sagte der Chef der föderalen medizinisch-biologischen Agentur Russlands, Wladimir Uiba. Russland habe keine Anfrage für eine neue Prüfung der Vorwürfe erhalten – nachdem bereits französische Experten die Mord-These verneint hatten. „Wir haben die Expertisen schon abgeschlossen, und alle sind mit uns einverstanden“, sagte Uiba.

Xi: Mao Tse-tung war auch nur ein Mensch

Anlässlich des 120. Geburtstags von Mao Tse-tung hat Chinas Präsident Xi Jinping zu einer differenzierten Einschätzung des umstrittenen Staatsgründers aufgerufen. Mao habe das „Antlitz der Nation“ verändert, doch sei auch er nur ein Mensch gewesen, der „Fehler“ gemacht habe, sagte Xi am Donnerstag nach einem Besuch von Maos Mausoleum. In dessen Heimatort Shaoshan wurde der Geburtstag mit Feuerwerk gefeiert. „Mao ist eine große Figur, der das Antlitz der Nation verändert und das chinesische Volk zu einem neuen Schicksal geführt hat“, sagte Xi.

Snowden ruft zu Ende von „Massenüberwachung“ auf

Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden sieht nach seinen Enthüllungen über flächendeckende Massenüberwachung die Bürger in aller Welt am Zug. Gemeinsam könnten sie den maßlosen Aktivitäten der Geheimdienste ein Ende setzen, sagte Snowden in einer Botschaft, die der britische Fernsehsender Channel 4 am ersten Weihnachtstag ausstrahlte. Der frühere Mitarbeiter des US-Geheimdienstes führte aus, George Orwell habe mit seinem Science-Fiction-Roman „1984“ „die Menschen vor den Gefahren dieser Art von Informationen gewarnt“.