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Zurück vom Traumjob

Atheistin Als Michelle Bachelet 2006 als erste Frau in Chile Präsidentin wurde, war das in dem lateinamerikanischen Land eine Sensation. Als Sozialistin, Tochter eines Vertrauten von Salvador Allende, alleinerziehende Mutter und Atheistin galt sie im konservativ-katholischen Chile als höchst unkonventionell.

Amtszeit Hohe Zustimmungsraten für Bachelet gab es bereits in ihrer Amtszeit von 2006 bis 2010. Doch gemäß der chilenischen Verfassung durfte sie nicht für ein zweites Mandat in direkter Folge antreten. Bachelet ging darum als Leiterin der Frauen-Organisation der Vereinten Nationen nach New York.

Rückkehr Eine Rückkehr in die chilenische Politik ließ sie lange offen. Erst im März kündigte sie ihre Kandidatur gegen den rechtskonservativen Amtsinhaber Sebastián Piñera an. Ihr Posten bei den Vereinten Nationen sei eigentlich ein „Traumjob“ gewesen, es habe „viele Gründe“ gegeben zu bleiben, sagte Bachelet.