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Türkei: EU verhandelt mit Ankara über visafreies Reisen ++ Israel: Regierung prüft Anschaffung eines Flugzeugs ++ USA: Harvard-Gebäude wegen Bombengefahr evakuiert ++ Irak: Serie von Terroranschlägen erschüttert Bagdad

EU verhandelt mit Ankara über visafreies Reisen

Die EU nimmt Verhandlungen mit der Türkei über eine visafreie Einreise türkischer Staatsbürger auf. Beide Seiten initiierten am Montag in Ankara einen „Dialog zur Visa-Liberalisierung“. Im Gegenzug verpflichtet sich der EU-Beitrittskandidat Türkei in einem „Rückübernahme-Abkommen“ dazu, über das Land illegal in die EU eingereiste Menschen wieder aufzunehmen. Ein Datum für den Abschluss der Gespräche über die Visumspflicht ist nicht festgelegt.

Regierung prüft Anschaffung eines Flugzeugs

Nach der Nicht-Teilnahme des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei der Zeremonie zu Ehren des verstorbenen südafrikanischen Ex-Präsidenten Nelson Mandela erwägt das israelische Kabinett nun die Anschaffung eines eigenen Regierungsflugzeugs. Laut israelischen Medienberichten hatte Netanjahu an der Zeremonie nicht teilgenommen, weil die Reise nach Johannesburg inklusive Sicherheitsmaßnahmen rund 1,4 Millionen Euro gekostet hätte.

Harvard-Gebäude wegen Bombengefahr evakuiert

Aufregung an der US-Eliteuniversität Harvard: Vier Gebäude wurden am Montag aus Angst vor Bombenanschlägen evakuiert. Es gebe unbestätigte Berichte über Sprengsätze auf dem Gelände, teilte Harvard mit. Die Sicherheit der Menschen stehe im Vordergrund. Die Gebäude wurden durchsucht und nach mehreren Stunden wieder freigegeben. FBI, örtliche Sicherheitskräfte sowie die Universitätspolizei ermitteln. Derzeit ist Prüfungszeit in Harvard.

Serie von Terroranschlägen erschüttert Bagdad

Eine Serie von Anschlägen hat am Montag die irakische Hauptstadt Bagdad erschüttert. Nach Polizeiangaben detonierten am Morgen in verschiedenen Stadtvierteln mindestens sieben Sprengsätze. Eine Bombe explodierte in der Nähe der Erziehungsbehörde. Die Polizei sprach von rund 70 Toten und 100 Verletzten. Die Zahl der Anschläge im Irak hat stark zugenommen. Beobachter sehen die Ursache dafür im Streit zwischen dem schiitischen Regierungschef und den sunnitischen Parteien.