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EU-Kommission: Juncker denkt über EU-Spitzenamt nach ++ Österreich: Sebastian Kurz wird mit 27 Jahren Außenminister ++ Atomstreit: Iran unterbricht Gespräche in Wien wegen Sanktionen

Juncker denkt über EU-Spitzenamt nach

Luxemburgs Ex-Premierminister Jean-Claude Juncker (59) denkt über einen Wechsel in ein EU-Spitzenamt im kommenden Jahr nach. „Ich befinde mich mit anderen in einem Denkprozess, von dem ich nicht weiß, wie lange er dauert“, sagte Juncker in Luxemburg. „Ich höre denen zu, die mit mir reden.“ Nach der Europawahl im Mai 2014 muss in Brüssel über die Nachfolge von Ratspräsident Herman Van Rompuy und von Kommissionspräsident José Manuel Barroso entschieden werden.

Sebastian Kurz wird mit 27 Jahren Außenminister

Das Gesicht Österreichs im Ausland ist künftig ein 27-jähriger Wiener. Sebastian Kurz, bisher Integrationsstaatssekretär, ist der jüngste Außenminister, den die Alpenrepublik je hatte. Einst belächelter Jungspund der konservativen Volkspartei ÖVP, ist Kurz nun parteiintern ein Hoffnungsträger. Wie er das gewichtige Amt schultern wird, bleibt abzuwarten. In diplomatischen Kreisen in Wien nennt man ihn wegen seines Alters auch den „Abiturienten“. Im Parlament sitzt er erst seit wenigen Wochen.

Iran unterbricht Gespräche in Wien wegen Sanktionen

Der Iran hat die Atomgespräche in Wien unterbrochen. Zuvor hatten die USA die Sanktionen gegen das Nuklearprogramm des Landes ausgeweitet. US-Außenminister John Kerry beteuerte, die Verhandlungen über einen Kompromiss im Atomstreit seien nicht in Gefahr und würden in den kommenden Tagen fortgesetzt. Die US-Regierung hatte weitere Unternehmen und Personen aus dem Iran auf ihre schwarze Liste gesetzt. Sie handeln nach Ansicht der USA für bereits auf der Liste stehende Personen und Firmen.