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NSU: Zeugin: „Sie war meine beste Freundin“ ++ Armutseinwanderung: Grüne: Hartz IV auch für Bulgaren und Rumänen ++ Veröffentlichung: Bayern will Neuauflage von „Mein Kampf“ verhindern

Zeugin: „Sie war meine beste Freundin“

Im NSU-Prozess hat eine ehemalige Nachbarin der Hauptangeklagten Beate Zschäpe ausgesagt, die bis kurz vor deren Verhaftung häufig und regelmäßig Kontakt zu ihr hatte. „Sie war für mich da die Hauptperson in meinem Leben, der ich alles anvertrauen kann“, sagte Heike K., die in Zwickau einst im selben Haus wie die drei mutmaßlichen Neonazi-Terroristen lebte. „Zu diesem Zeitpunkt war das meine beste Freundin.“

Grüne: Hartz IV auch für Bulgaren und Rumänen

In der Debatte um Armutseinwanderung aus Bulgarien und Rumänien wollen die Bundestags-Grünen Arbeitssuchenden aus EU-Ländern bis zu sechs Monaten Hartz-IV-Leistungen zugestehen. Der Anspruch soll aber daran geknüpft sein, dass Zuwanderer bestimmte Kriterien – etwa bei Sprache oder beruflicher Qualifikation – erfüllen, um bei der Jobsuche Chancen zu haben.

Bayern will Neuauflage von „Mein Kampf“ verhindern

Die bayerische Staatsregierung will eine Veröffentlichung von Adolf Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“ trotz des Auslaufens der Urheberrechte 2015 verhindern. Das Buch sei volksverhetzend, sagte Staatskanzleichefin Christine Haderthauer (CSU). Inhaber der Urheberrechte ist seit der Nachkriegszeit der Freistaat, der seitdem eine Neuveröffentlichung verhindert.