Meldungen

PolitikNews

Zentralafrika: Fast 300 Tote in Bangui – Frankreich im Einsatz ++ Israel: Palästinenser: Israelis erschießen einen Jungen ++ Iran: Inspektoren zu Kontrolle des Reaktors Arak angereist

Fast 300 Tote in Bangui – Frankreich im Einsatz

Bei Kämpfen zwischen muslimischen Rebellen und christlichen Milizen sind in der Zentralafrikanischen Republik in den vergangenen Tagen fast 300 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte das örtliche Rote Kreuz mit. Am Sonnabend begannen die Bürger damit, die Toten beizusetzen. Augenzeugen zufolge herrschte in der Hauptstadt Bangui eine unwirkliche Stille. Geschäfte blieben geschlossen, und die Menschen harrten in ihren Häusern aus. Am Freitag hatte Frankreich in seiner ehemaligen Kolonie einen Militäreinsatz begonnen.

Palästinenser: Israelis erschießen einen Jungen

Israelische Soldaten haben nach palästinensischen Angaben am Sonnabend in der Nähe von Ramallah einen 15-jährigen Palästinenser getötet. Der Junge sei von einem israelischen Wachturm aus in den Rücken geschossen worden, sagte dessen Vater Waidi Ramahi. Israels Militär erklärte, man prüfe die Berichte. Der Junge habe auf dem Gelände einer Schule Fußball gespielt und habe sich dann in einem Laden etwas zu trinken kaufen wollen, so der Vater. Die Schüsse seien von einem Turm in der israelischen Siedlung Beit El abgegeben worden. Als der Junge in die Klinik kam, sei er bereits tot gewesen.

Inspektoren zu Kontrolle des Reaktors Arak angereist

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen zieht nach eigenen Angaben in Erwägung, die Straße für den Transport der syrischen Chemiewaffen in die Hafenstadt Latakia zu nutzen, ehe sie aus dem Land geschafft und zerstört werden sollen. Zwei Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde sind am Sonnabend zu einer Inspektion am Standort des Reaktors Arak eingetroffen. Wie die iranische Nachrichtenagentur Isna meldete, sollten die beiden Inspektoren ihre Arbeit am Sonntag in der 240 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Teheran gelegenen Region aufnehmen.