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Bildung: EU-Minister beschließen Programm Erasmus ++ Insolvenzverfahren: US-Großstadt Detroit darf sich bankrott erklären ++ NSA-Spähaffäre: „Guardian“: Erst ein Prozent des Materials veröffentlicht

EU-Minister beschließen Programm Erasmus

Studenten, Auszubildende und Erwachsene in Weiterbildung können auf mehr europäische Zuschüsse für Auslandsaufenthalte hoffen. Die EU-Minister beschlossen endgültig das Austauschpogramm Erasmus für 2014 bis 2020 mit einem erhöhten Budget von 14,7Milliarden Euro. Das EU-Parlament hatte bereits im November grünes Licht gegeben. Damit bündelt die EU mehrere bestehende Programme unter anderem für berufliche Bildung, Erwachsenenbildung und Sport. Im Vergleich zur laufenden siebenjährigen Finanzperiode steigen die Mittel dabei um 40 Prozent.

US-Großstadt Detroit darf sich bankrott erklären

Die US-Großstadt Detroit darf sich offiziell bankrott erklären. Die Justiz gab am Dienstag grünes Licht für ein Insolvenzverfahren nach „Kapitel 9“, das Pleite-Kommunen während der Sanierung ihrer Finanzen Schutz vor Gläubigern gewährt. Detroit steht mit 18 Milliarden Dollar (13,2 Milliarden Euro) in der Kreide und hatte im Juli einen Insolvenzantrag eingereicht. Der Bankrott der einst blühenden Auto-Metropole im Bundesstaat Michigan ist die größte Städtepleite in der Geschichte der USA. Mehrere Gläubiger hatten sich gegen das Insolvenzverfahren gewehrt.

„Guardian“: Erst ein Prozent des Materials veröffentlicht

Von dem brisanten Geheimdienst-Material des US-Informanten Edward Snowden ist nach Angaben der Zeitung „Guardian“ erst ein Bruchteil an die Öffentlichkeit gelangt. Man selbst habe bisher ein Prozent der von Snowden erhaltenen Dokumente veröffentlicht, sagte Chefredakteur Alan Rusbridger vor einem Ausschuss des britischen Unterhauses. Das Gremium untersucht die Geheimdienst-Affäre um massenhaft gesammelte Daten von Bürgern. Snowden – Ex-Mitarbeiter des US-Geheimdienstarms NSA – habe rund 58.000 Dokumente an mehrere Medien weltweit weitergegeben.